Besuch einer Delegation des ungarischen Gesundheitsausschusses Arbeitsgespräch mit österreichischen Abgeordneten

Wien (PK) Die Finanzierung des Gesundheitswesens war heute zentrales Thema bei einem Arbeitsgespräch einer Delegation des ungarischen Gesundheitsausschusses mit Mitgliedern des österreichischen Gesundheitsausschusses unter Leitung der Vorsitzenden Dagmar Belakowitsch-Jenewein (F). Die österreichischen Mandatare erläuterten ihren ungarischen Kollegen gegenüber die Grundzüge des österreichischen Gesundheitswesens und sprachen dabei auch die aktuellen Probleme an. So meinten etwa die Abgeordneten Maria Rauch-Kallat (V) und Kurt Grünewald (G), vor dem Hintergrund des Förderalismus habe es vor allem darum zu gehen, die zersplitterten Kompetenzen im Gesundheitsbereich zu koordinieren. Ziel ist nach den Worten Rauch-Kallats eine gemeinsame Finanzierung aus einer Hand.

Die Abgeordneten Renate Csörgits und Sabine Oberhauser (beide S) nahmen zu Fragen der ungarischen Gäste über Rezeptgebühren Stellung, wobei Oberhauser über den Plan der Bundesregierung berichtete, den Selbstbehalt bei Gesundheitsleistungen mit 2 % des Einkommens zu deckeln.

Von ungarischer Seite wurde in dem Gespräch auf die Notwendigkeit der Qualitätssicherung und Einheitlichkeit bei den Leistungen hingewiesen und das System der Pflichtversicherung als best practice bezeichnet. Der Vorsitzende des ungarischen Gesundheitsausschusses Mihaly Kökeny bekundete überdies sein Interesse an einem weiteren Ausbau der Zusammenarbeit der beiden Länder im Gesundheitswesen, von den Lungentransplantationen über die Hubschrauberrettungsflüge im Grenzgebiet bis hin zu gemeinsamen Aktionen gegen das Rauchen.

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Eine Aussendung der Parlamentskorrespondenz
Tel. +43 1 40110/2272, Fax. +43 1 40110/2640
e-Mail: pk@parlament.gv.at, Internet: http://www.parlament.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NPA0003