Strache: Multikulturelles Experiment ist gescheitert

Radikalismus in allen Schattierungen entgegentreten

Wien (OTS) - Die FPÖ warne seit zwanzig Jahren vor den Problemen, die durch die unkontrollierte Zuwanderungspolitik entstünden, sagte FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache in seiner Begründung des heutigen Dringlichen Antrags der Freiheitlichen. Das multikulturelle Experiment sei gescheitert ist. Dies zu leugnen wäre grob fahrlässig und verantwortungslos. "Statt der so vielbeschworenen multikulturellen Gesellschaft existieren heute Parallel- und Gegengesellschaften, und zwar nicht nur in Österreich, sondern in der ganzen EU."

Die Integration vor allem moslemischer Zuwanderer sei in weiten Bereichen misslungen. Strache erinnerte daran, dass die festgenommenen Islamisten Migranten der zweiten Generation seien. Diese Menschen würden in den Strukturen und Traditionen ihrer Herkunftsländer aufwachsen. Gerade in dieser zweiten Generation würden die Hasspredigten und die Vorstellung vom Dschihad auf einen fruchtbaren Boden fallen.

Der Islam verdiene als Weltreligion Respekt, erklärte Strache. Der Islamismus aber sei eine der größten Bedrohungen der Gegenwart. Hinter ihm könne sich der Faschismus des 21. Jahrhunderts verstecken. Er predige ein totalitäres Rechts- und Gesellschaftssystem und sehe die Welt als Kriegsschauplatz.

Dem Radikalismus in allen Schattierungen müsse entschieden entgegengetreten werden, betonte Strache, der sich gegen eine falsch verstandene Toleranz wandte, gegen eine "Toleranz", die es nicht für nötig halte, dass in Moscheen auf Deutsch gepredigt werde, gegen eine "Toleranz", die islamistische Hassprediger dulde, die unsere Verfassung ignorieren und die Scharia als einzig gültiges Gesetz ausrufen würden. Außerdem habe jede anerkannte Religionsgemeinschaft die Säkularisierung zu leben und zu akzeptieren.

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