FSG: PflichtschullehrerInnen lassen sich von Schule-bunt und Schülerunion nicht vereinnahmen

30.000 Unterschriften gegen die Schulreform ein mageres Ergebnis

Wien (FSG) - "Wenn die Schülerunion in einer Aussendung behauptet, ihr Protest gegen die Neue Mittelschule erfolge im Namen ALLER LehrerInnen, so ist das ein Zeichen von Selbstüberschätzung und eine glatte Unwahrheit. Wir wehren uns gegen eine derartige Vereinnahmung", stellt Herbert Modritzky, Vorsitzender der Fraktion Sozialdemokratischer PflichtschullehrerInnen, fest. ++++

Die FSG-PflichtschullehrerInnen sind aus guten pädagogischen, gesellschaftlichen und entwicklungspsychologischen Gründen für die Neue Mittelschule, sofern die Rahmenbedingungen stimmen.

Die von der Schülerunion hochgejubelten 30.000 Unterschriften gegen die Schulreform sind in Wahrheit ein mageres Ergebnis, wenn man bedenkt, dass es in Österreich ca. 110.000 LehrerInnen und Millionen Eltern gibt und die Aktion schon seit Monaten läuft.
"Mit Verlaub, jede Tierschutzpetition erhält aus dem Stand ein Vielfaches an Unterstützung," stellt Modritzky abschließend fest.

FSG, 27. September 2007 Nr. 48

Rückfragen & Kontakt:

Herbert Modritzky
FSG PflichtschullehrerInnen
0664/181 09 49

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGS0002