Kalina: Altes Kabinett Schüssel Kabarettnummer

Reaktion Molterers auf Gorbachs Briefkopf-Affäre inadäquat

Wien (SK) - "Die erste Garde aus Ex-Kanzler Wolfgang Schüssels ehemaligem Kabinett gefährdet den Berufsstand der Kabarettisten", erklärt SPÖ-Bundesgeschäftsführer Josef Kalina Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst der SPÖ. "Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser -ein Steuerflüchtling auf der Insel Jersey, der auf die österreichischen Börsengesetze pfeift. Ex-Vizekanzler Hubert Gorbach bettelt in Holper-Englisch auf vergilbtem Briefpapier der Republik im Ausland um Aufträge. Ein Sittenbild", so Kalina. ****

Die Reaktion von Vizekanzler Molterer auf Gorbachs Briefkopf-Affäre - "Jeder wie er meint" - sei leider ebenso inadäquat wie dessen Reaktion auf Grassers Rolle in der Meinl-Bank-Affäre; immerhin hatte Molterer den Steuerflüchtling Grasser als "politisches Talent" bezeichnet, das man durchaus wieder in die Politik holen könnte. "Auch wenn Gorbachs Aktion noch so komisch ist, das Vortäuschen einer öffentlichen Berechtigung mittels Wappen der Republik ist widerrechtlich und sollte daher vom Vizekanzler nicht ganz so lässig vom Tisch gewischt werden", so der SPÖ-Bundesgeschäftsführer abschließend. (Schluss) cs

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0005