Bundesförderung für Kleinkindbetreuung: LHStv. Dörfler sieht Erfolg für Kärnten

BM Bures signalisiert Verhandlungsbereitschaft zu Tagesmütterförderung - Studie bestätigt Kärntens Vorreiterrolle bei Kinderbetreuung

Klagenfurt (LPD) - Verhandlungsbereitschaft über die Förderung der Tagesmütter signalisierte Bundesministerin Doris Bures in einigen Aussagen. Kinderbetreuungsreferent LHStv. Gerhard Dörfler ortet darin einen klaren Verhandlungserfolg Kärntens. Er und Landeshauptmann Jörg Haider haben im August mit Bures gesprochen. Dabei habe sie die Tagesmütterförderung noch strikt abgelehnt. "Nun ist durch den bleibenden Druck aus Kärnten und aus den anderen Bundesländern hier anscheinend doch ein Einlenken möglich", meint Dörfler.

Dörfler führt weiters die soeben erschienene Studie "Situation der Kinderbetreuung im Bundesländervergleich" des Österreichischen Institutes für Familienforschung über die Entwicklung der Betreuungseinrichtungen ins Rennen. Darin wird hinsichtlich der Betreuung der Unter-Dreijährigen ein massiver Ausbau der Kinderbetreuungsplätze in Kärnten festgestellt: Von 2001 bis 2005 wurde eine Steigerung von neun auf 74 Einrichtungen erreicht. Wörtlich heißt es in der Studie über den Zeitraum 1995 bis 2005:
"Kärnten ist mit über 70 das Bundesland mit der zweithöchsten Anzahl an Kinderkrippen."

Bei der Betreuungsquote liegt Kärnten laut der Studie im Bundesländervergleich an zweiter Stelle. Während im Jahr 1995 noch 1,3 Prozent der Unter-Dreijährigen in Einrichtungen betreut wurden, waren es 2004 bereits 9,5 Prozent. Dazu kommt noch die Betreuung durch Tagesmütter und in altersübergreifenden Gruppen. Punkten kann Kärnten in der Studie auch bei den Qualitätskriterien: Der Anteil jener Kinder, die in Kindergruppen nach den so genannten VIF-Kriterien betreut werden, beträgt in Kärnten 73,7 Prozent. Das ist der beste Bundesländerwert (ausgenommen Wien).

Auch bei den Öffnungszeiten hat Kärnten die Nase vorn. So heißt es in der Studie: "In Kärnten ist mit fast 60 Prozent der Anteil der um 17.00 Uhr noch geöffneten Krippen der zweithöchste in ganz Österreich." "Die Aussagen, wonach Kärnten Schlusslicht sei, sind daher schlichtweg falsch und durch diese Studie klar widerlegt", betont Dörfler.
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