Schülerunion: Kaufmann: Wir lassen uns nicht überfahren!

Niederwieser sieht Vereinfachung, wir sehen klares Ausschalten der Schulpartnerschaft

Wien (OTS) - Völlig untragbar ist die geplante Abschaffung des Mitbestimmungsrechts der Betroffenen.Schulversuche können nur mit Zustimmung von 2/3 der Erziehungsberechtigten und 2/3 der Lehrer/innen der betroffenen Schule durchgeführt werden. Diese Regelung muss auch für die Teilnahme einer Schule an einem Modellversuch gelten. "Sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Eltern und Lehrerinnen und Lehrer müssen das Recht auf Mitbestimmung haben, ob der Schulversuch an ihrer Schule eingeführt wird oder nicht", ergänzt Bundesschulsprecher Martin Schneider. ****

Viele Schülerinnen und Schüler in diesen Modellregionen werden mit einer Ausbildung konfrontiert, bei der nicht klar ist, wie die Zukunft aussehen wird. "Es ist unerhört, dass den direkt Betroffenen, nämlich den Schülerinnen und Schülern Österreichs, die Mitspracherechte genommen werden. Im Gremium des Landesschulrats, in welchem laut Niederwieser über die Modell-Schulen entschieden werden soll, würden Schülerinnen und Schüler komplett aus dem Entscheidungsprozess ausgeschlossen werden", so Schneider.

"Außerdem soll jede Schülerin und jeder Schüler selbst entscheiden können, in welche Schule er/sie gehen will. Daher muss es auch in Modellregionen sowohl Hauptschulen als auch AHS geben", meint Kaufmann.Die Schülerunion lehtn die Verankerung der "Neuen Mittelschule" (=Gesamtschule) im SchOG entschieden ab.

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