VP- Gerstl zum Grünbuch Mobilität: Häupl muss für Entscheidungsfreiheit Wiens eintreten

Klare Absage an Grüne Citymaut-Phantastereien

Wien (OTS) - Im Zusammenhang mit dem Grünbuch Mobilität der Europäischen Kommission fordert VP-Verkehrssprecher LAbg. Wolfgang Gerstl Bürgermeister Häupl auf, energisch für die Entscheidungsfreiheit Wiens einzutreten. Häupl hat das bereits angekündigt, jetzt dürfe es nicht bei der Ankündigung alleine bleiben, so Gerstl: "Wir nehmen die Ratschläge der EU-Kommission selbstverständlich zur Kenntnis. Die Entscheidung über Maßnahmen in der Verkehrspolitik obliegt aber einzig und alleine der Stadt Wien.". Die Europäische Kommission könne nicht einfach alle Städte eins zu eins miteinander vergleichen. "Es gibt in jeder Stadt unterschiedliche Ausgangssituationen, unterschiedliche Anforderungen an vernünftige Verkehrspolitik und damit auch unterschiedliche Lösungsansätze. Patentrezept kann hier auch die EU-Kommission keines bieten", betont Gerstl.
Den, im Zusammenhang mit dem Grünbuch wieder einmal ausgegrabenen, Plänen der Wiener Grünen, die Autofahrer in der Bundeshauptstadt durch eine Citymaut abzuzocken, erteilt der VP-Verkehrssprecher eine klare Absage: "Diese Phantastereien der Anti-Autofahrer-Partei müssen ein Ende haben. Die Grünen bringen die Citymaut zwar in regelmäßigen Abständen aufs Tapet, doch wenn eine Maut einen Lenkungseffekt haben soll, dann fehlen von Seiten der Grünen konkrete Konzepte. Es kann ihnen nur darum gehen, Autofahrer nocheinmal zur Kassa zu bitten. Das ist nicht im Interesse einer vernünftigen Verkehrspolitik und wird daher von uns abgelehnt", schließt Gerstl.

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