Bayr: Forschung statt Biosprit subventionieren!

Bayr unterstützt kritische Stimmen zu agrarischen Treibstoffen

Wien (SK) - Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für Umwelt und Globale Entwicklung, unterstützt die kritischen Stimmen, die nun vermehrt die Biosprit-Euphorie eindämmen. "Auch die OECD hat letztens gefordert, die Subventionen für die Branche zu kürzen und stattdessen besser die Erforschung alternativer Technologien zu finanzieren, die keine Konkurrenz zur Lebensmittelproduktion darstellen. Das ist eine sicherlich nicht unüberlegte, sondern vielmehr fundierte Forderung", so Bayr am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Die Forcierung agrarischer Treibstoffe werfe eine Menge Probleme auf, so Bayr weiter, deren endgültiges Ausmaß noch bei weitem nicht absehbar wäre - "um so wichtiger, dass die österreichische Umweltpolitik nicht auf Kosten der SteuerzahlerInnen und der Umwelt mit Vollgas gegen die Einbahn fährt!", fordert Bayr, die Empfehlungen der OECD sowie zahlreicher NGOs im Umwelt- aber auch Menschenrechtsbereichs ernst zu nehmen.

"Da alle aktuellen Berechnungen davor warnen, den sogenannten Biosprit als CO2-neutral zu erachten, ist es eine Verpflichtung, diese Erkenntnisse in maßgebliche Direktiven zu implementieren", erklärte Bayr. Und das bedeutet im Fall Biosprit: "Auf die Bremse steigen!", so die SPÖ-Umweltsprecherin abschließend. (Schluss) ps

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