Weinzinger zu Equal Pay Day: Regierung hat für Frauen nichts vorzuweisen

Was haben die Sozialpartner die letzten 50 Jahre gemacht?

Wien (OTS) - Die Herbstsession des Parlaments hat heute mit einer aktuellen Stunde zum Thema "Frauen verdienen mehr!" - eingebracht von der SPÖ - begonnen. "Als Forderung ist dieser Satz nach wie vor aufrecht, die Fakten sind freilich andere" so Brigid Weinzinger, Frauensprecherin der Grünen. Die Beiträge der Frauenministerin Bures und ihrer ParteikollegInnen seien nichtssagend gewesen und am eigentlichen Thema vorbeigegangen. Bisher gibt es keine einzige Massnahme zur Verkleinerung der Einkommensschere zwischen Frauen und Männern. "Man habe sich darauf verständigt, die Sozialpartner würden Massnahmen erarbeiten. Das wirft die Frage auf, was denn die Sozialpartner die letzten 50 Jahre gemacht haben", stellt Weinzinger fest.

Das von BM Bures angekündigte Ziel, die Einkommensschere solle bis 2020 geschlossen werden, sei völlig illusorisch, die Regierung habe außer dem üblichen Hick-Hack zwischen Bures und Rauch-Kallat nichts vorzuweisen. Statt der gesetzlichen Verankerung eines Mindestlohnes von 1.000 Euro, wie es die Grünen fordern, soll dies absurderweise über einzelne Kollektivverträge geregelt werden. "Das kann dauern!", so Weinzinger.

"Einmal mehr werden Kinderbetreuungsplätze versprochen, die es nicht geben wird. Was bleibt, sind altbekannte Versprechungen, die die Einkommensschere zwischen Frauen und Männern um keinen müden Euro verkleinern wird. Soviel zum Equal-Pay-Day", schließ Weinzinger.

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