MA 22: Kundmachung zu UVP-Vorverfahren Kernkraftwerk Mochovce

Wien (OTS) - Nur 200 km von Wien entfernt, soll die Kapazität des Kernkraftwerks Mochovce erweitert werden. Die Leistung der bestehenden Blöcke 1 und 2 soll erhöht werden. Das Umweltministerium der Slowakischen Republik hat der Republik Österreich gemäß Artikel 3 des Übereinkommens über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) im grenzüberschreitenden Rahmen Unterlagen für dieses Vorhaben übermittelt. Österreich hat erklärt, am Verfahren teilzunehmen.

Im AKW Mochovce sind derzeit zwei Blöcke in Betrieb. Es handelt sich um Druckwasserreaktoren vom Typ WWER 440/213, die seit 1998 bzw. 1999 in Betrieb sind und technisch gesehen aus der ersten Generation russischer Reaktoren stammen. Sie haben keine Schutzhülle (Containment).

Unterlagen öffentlich einsehbar

Das Land Wien wird im Rahmen der grenzüberschreitenden Umweltverträglichkeitsprüfung dem Lebensministerium (BMLFUW) eine offizielle Stellungnahme zum Vorhaben der Slowakischen Regierung übermitteln. Aber auch jeder Wiener und jede Wienerin kann in die Akten Einsicht nehmen und schriftlich eine Stellungnahme zum geplanten Vorhaben abgeben. Die Unterlagen liegen bei der Wiener Umweltschutzabteilung - MA 22, 1010 Wien, Ebendorferstraße 4,
4. Stock, Zimmer 404, zur öffentlichen Einsichtnahme auf. Die Einsichtnahme bei der MA 22 ist im Zeitraum vom 27. September bis einschließlich 19. Oktober 2007 möglich. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8.00 bis 12.00 Uhr, Donnerstag auch von 14.00 bis 17.00 Uhr.

Stellungnahmen müssen schriftlich auf dem Postweg an das Amt der Wiener Landesregierung per Adresse MA 22 - Umweltschutz, 1082 Wien, Ebendorferstraße 4, gesendet werden. Die Stellungnahmen werden gesammelt dem Lebensministerium (BMLFUW) übergeben und auf diesem Weg an die slowakische Behörde weitergeleitet.

Die Unterlagen zum UVP-Vorverfahren Mochovce können auch auf der Homepage der Wiener Umweltschutzabteilung unter der Adresse www.umweltschutz.wien.at/bekanntmachungen/index.html abgerufen werden. Auch das Umweltbundesamt hat die Unterlagen online gestellt:
www.umweltbundesamt.at/umweltschutz/uvpsupemas/espooverfahren/espoo_s lowakei

Wien setzt sich seit langem für die Forcierung von Alternativen Energiequellen auch in der Slowakei ein. Es gibt in diesem Zusammenhang Energiepartnerschaften und Schulprojekte, die Alternativen zur Atomenerige aufzeigen sollen. (Schluss) red

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Dr. Mathilde Urban
Wiener Umweltschutzabteilung MA 22
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