Klement: EU bleibt weiterhin dem Gen-Wahn verfallen

FPÖ-Warnung: Die EU-Kommission kann Ihre Gesundheit gefährden

Wien (OTS) - Der freiheitliche Landwirtschaftssprecher Karlheinz Klement äußerte sich einmal mehr kritisch zum Zulassungsprozedere für gentechnisch veränderte Organismen in der EU. Es könne nicht angehen, so Klement, dass der EU-Agrarministerrat seine Verantwortung an die Kommission abschiebe, die erfahrungsgemäß für die Gen-Lobby Position ergreife und die Vorbehalte einzelner Mitgliedsstaaten wie der Konsumenten ignoriere.

"Konkret steht die Zulassung dreier Gen-Maissorten der Hersteller Pioneer und Monsanto an", erläutert Klement. "Da sich der Agrarministerrat zu keiner mehrheitlichen Ablehnung durchringen konnte, ist nun die Kommission am Wort. Und deren Konzernaffinität, die eine Berücksichtigung der Interessen der Europäer verunmöglicht, ist geradezu berüchtigt."

Das Motto "unser tägliches Gift gebt uns heute" kann nicht Ausdruck verantwortlicher Agrarpolitik sein, kritisiert Klement. Es sei auch verfassungsrechtlich höchst bedenklich, wenn EU-Gremien methodisch Entscheidungen pro-Gentechnik träfen, wo doch 90 Prozent der Europäer Gentechnik im Essen ablehnten. Auch in Artikel 1 der österreichischen Bundesverfassung finde sich der Satz: alles Recht geht vom Volk aus.

"Das Verhalten der Kommission ist um so skandalöser als bereits eine Vielzahl hausgemachter Gesundheitsgefährdungen evident ist", meint Klement. "Hier müssen dringend Maßnahmen ergriffen, aber nicht weitere Bedrohungen vom Ackerzaun gebrochen werden."

Klement verweist auf eine aktuelle Studie des Arctic Monitoring und Assessment Programme, die nachweist, dass in den USA und Japan bereits eine Viertel Million weniger Buben geboren werden, als dies die statistische Kontinuität erwarten ließe. In einigen arktischen Regionen würden bereits doppelt so viele Mädchen wie Buben geboren. Die Ursache liege in einer durch Umweltgifte heraufbeschworenen Blockade der Entwicklung männlicher Föten. In Deutschland und Österreich sei die Zahl impotenter Männer, vor allem aufgrund durch Umwelt und Nahrungskette aufgenommener Gifte, in den vergangenen Jahren auf insgesamt über fünf Millionen angestiegen.

"Das Letzte was wir in dieser Situation brauchen, ist eine weitere Verschärfung unserer demographischen Notlage", stellt Klement fest. "Wir haben keinerlei Bedarf an einer weithin ungeprüften Hochrisikotechnologie, die unabhängigen Studien zufolge ebenfalls zu Unfruchtbarkeit führen kann. Sollte die EU-Kommission auch im gegenständlichen Fall gegen die Europäer entscheiden, ist dies ein weiterer despotischer Willkürakt, der die EU als antidemokratische Industrielobby demaskiert."

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