Seniorenbundobmann Khol: "Auch Landeshauptmann Pröll auf Seite der Gerechtigkeit"

Zunehmende Unterstützung der Landeshauptleute für die Forderung des Seniorenbundes: Mindestens 2,1 % Pensionserhöhung!

Wien (OTS) - Nach dem Tiroler Landeshauptmann DDr. Herwig van Staa und Josef Pühringer, dem Oberösterreichischern Landeshauptmann, hat sich heute in der Kronenzeitung auch der niederösterreichische Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll der Forderung des Österreichischen Seniorenbundes nach einer gerechten Pensionserhöhung angeschlossen. "Ich begrüße es ausdrücklich, dass wir so starke Unterstützung aus den Ländern bekommen", sagte Dr. Andreas Khol, der Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes: "Die Gerechtigkeit muss schlussendlich siegen. Eine Pensionserhöhung von mindestens 2,1 % ist alles andere als unverschämt, sondern einfach nur fair." Der Österreichische Seniorenbund fordert eine Pensionserhöhung, welche mindestens in der Höhe des Preisindex für Pensionistenhaushalte (PIPH), also bei 2,1%, liegt, um den schleichenden Kaufkraftverlust der Pensionen zu stoppen. "Im Namen von über 2 Millionen Seniorinnen und Senioren möchte ich den Landeshauptleuten van Staa, Pühringer und Pröll ganz herzlich für ihre Unerstützung danken", betonte Khol.

Der PIPH war in den vergangenen Wochen unverständlicherweise von mehreren Seiten immer wieder angezweifelt worden. Dabei ist inzwischen klar, dass gegen den PIPH keine wissenschaftlich fundierte Kritik möglich ist. Khol: "Der Generaldirektor der Statistik Austria Univ.-Prof. Dr. Peter Hackl hat am Dienstag überdeutlich klargestellt, dass der PIPH nach anerkannten wissenschaftlichen Methoden und mit der für die Statistik Austria übliche Objektivität erstellt wird." Der PIPH sei eben keine Auftragsarbeit, bei welcher die Seniorenvertreter Wünsche äußern könnten. "Der PIPH misst nichts anderes als die tatsächliche Teuerung, der Pensionistenhaushalte ausgesetzt sind", präzisierte Khol. In wirtschaftlich schlechten Jahren, hätten die Pensionisten ausreichende Opfer gebracht. Khol:
"Die Pensionisten waren bisher immer solidarisch und haben eine gewisse Zeit lang auch unterdurchschnittliche Anpassungen akzeptiert, um ihren Beitrag zur notwendigen Budgetdisziplin und zur Finanzierung der Pensionsreformen zu leisten." Angesichts der derzeitigen, exorbitanten Verteuerung der Lebenskosten sowie der sprudelnden Steuerquellen, müsse nun aber die lange versprochene Wertsicherung der Pensionen endlich umgesetzt werden. "Von 2,1 % aufwärts - alles andere wäre ungerecht und inakzeptabel!", so Khol. Der Seniorenbund sammelt derzeit bundesweit, wie alle anderen im Sozialpartner Österreichischer Seniorenrat vertretenen Seniorenorganisationen, Unterschriften, um vor den Verhandlungen mit der Regierung der Forderung nach einer gerechten Pensionserhöhung Nachdruck zu verleihen.

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