Heinisch-Hosek: Tätigkeiten von Männern und Frauen werden noch immer unterschiedlich bewertet

Wien (SK) - "Wir wollen Stereotypen in der Arbeitswelt beseitigen
", so die SPÖ-Frauen- und Gleichbehandlungssprecherin Gabriele Heinisch-Hosek am Donnerstag im Rahmen der Nationalratsdebatte. Noch immer sei es ein Problem, dass Tätigkeiten von Männern und Frauen unterschiedlich bewertet würden, bemerkte die Abgeordnete. Überdies müsse endlich wieder ins Gespräch gebracht werden, wie bezahlte und unbezahlte Arbeit zwischen Frauen und Männern aufgeteilt würde. Noch immer würden sich Männer lediglich mit sieben Stunden an der Haushaltsarbeit beteiligen, während Frauen sich 35 Stunden einbringen. "Es liegt an uns, das gesellschaftspolitisch aufzubereiten", betonte Heinisch-Hosek. ****

Man müsse auch berücksichtigen, dass Frauen in verschiedenen Lebensformen leben, daraus würden sich unterschiedliche Erwerbstätigkeiten ergeben, unterstrich die Frauensprecherin. Viele Frauen würden freiwillig in Teilzeit sein, andere jedoch unfreiwillig. Um die Situation für die Frauen zu verbessern, brauche es verschiedene Akteure, erklärte Heinisch-Hosek. Einerseits müsse die Politik die Rahmenbedingungen verbessern, es brauche die Sozialpartner, die die Regelungen in die Unternehmen tragen würden und die Betriebe selbst müssten Maßnahmen setzen. Besonderen Handlungsbedarf habe Wirtschafts- und Arbeitsminister Bartenstein, man könne beispielsweise das Arbeitsverfassungsgesetz reformieren und die Wirtschaftsförderung an die Frauenförderung in den Betrieben binden. (Schluss) sw

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