Amon begrüßt Weiterentwicklungsschritte zur Mitarbeitervorsorge

Nächster Schritt der Sozialpartner muss Verbesserung der Abfertigung Neu für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sein

Wien (OTS) - Es sei ein "erfreulicher Schritt", dass freie Dienstnehmer in Hinkunft auch in die betriebliche Mitarbeitervorsorge miteingebunden würden sowie für Selbständige ein analoges Versorgungsmodell geschaffen werde, sagte heute, Donnerstag, ÖAAB-Generalsekretär Werner Amon. Diese Ausweitung zeige, "dass aus der ÖAAB-Idee Abfertigung Neu ein einzigartiges Erfolgsmodell geworden ist, das nicht nur für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, sondern offensichtlich auch für sämtliche anderen Erwerbstätigen attraktiv ist", so der ÖAAB-Generalsekretär.

Überrascht zeigte sich Amon jedoch davon, "dass es für die Arbeitnehmervertreter AK und ÖGB im Rahmen der Sozialpartner-Verhandlungen wohl offensichtlich kein wesentlicher Punkt war, für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine Anhebung des Beitragssatzes" zu erreichen. Die Einigung der Sozialpartner bringe dadurch "ein rundes und begrüßenswertes Modell für viele Erwerbstätige", AK und ÖGB hätten es jedoch offensichtlich nicht geschafft, "ihre ureigenste Aufgabe zu erfüllen - die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer entsprechend zu vertreten", so Amon, der daran erinnerte, dass die Notwendigkeit zur Anhebung des Beitragssatzes zur Abfertigung Neu von 1,53 Prozent auf 2,5 Prozent bereits längst belegt sei und sich auch ÖGB-Präsident Rudolf Hundstorfer für eine Erhöhung ausgesprochen habe.

"Offensichtlich ist dieses Thema dem ÖGB-Präsidenten nach seiner späten Einsicht jedoch nicht wichtig genug, um in den Verhandlungen im Namen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer deutlicher Stellung zu beziehen", meinte der ÖAAB-Generalsekretär. Der ÖAAB jedenfalls werde sich weiterhin für eine Anhebung des Beitragssatzes auf 2,5 Prozent einsetzen: "Das wird auch eines unserer vordringlichen Themen bei unserem Bundestag am 13. Oktober sein", erklärte Amon.

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