Cartellverband sieht sich von "Perspektivengruppe" bestätigt

"Wir sind familienpolitische Vorreiter", betont der Präsident des größten Studenten- und Absolventenverbandes Österreichs.

Wien (OTS) - "Wir finden viele unserer familienpolitischen Standpunkte wieder", freute sich Alexander Preyer, Präsident des Österreichischen Cartellverbandes (ÖCV) nach der Präsentation der Ergebnisse der "Perspektivengruppe Familie und Kinder" am Mittwochabend in Wien.

Die Vollversammlung des Cartellverbandes hatte im Frühjahr ein umfassendes familienpolitisches Grundsatzpapier verabschiedet. "Wir können uns durchaus als Vorreiter bezeichnen", betonte Preyer. Insbesondere bei steuerlichen Fragen und beim Lebensschutz sehe sich der Cartellverband bestätigt.

"Wir haben schon im Frühjahr auf die Diskriminierung von Familien im Steuersystem hingewiesen. Wir wollen pro Kind einen Steuerfreibetrag in Höhe des Existenzminimums", erklärt Preyer. Nun bestehe eine "realistische Chance" auf Umsetzung dieser Idee.

Die Realität "zigtausender ungezählter Abtreibungen jährlich" sei eine Tragödie. Strafen lehne der Cartellverband aber als "kontraproduktiv" ab. "Wir möchten Trennung zwischen beratendem und ausführendem Arzt, Bedenkzeit, Statistiken sowie Aufklärung über Alternativen", so Preyer.

"Auch in anderen Fragen finden wir unsere Forderungen bestätigt", so Preyer. Dazu zählten die Abschaffung der Zuverdienstgrenze beim Kinderbetreuungsgeld, Studienbeitrag-Befreiung für Eltern mit jüngeren Kindern sowie demokratiepolitische Einbindung von Staatsbürgerinnen und -bürgern unter 16."

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