Bures: "Schritt für Schritt dafür sorgen, dass Einkommensungerechtigkeit 2020 beendet ist"

SPÖ-geführte Regierung hat "Kampf gegen Einkommensungerechtigkeit aufgenommen"

Wien (SK) - Die SPÖ-geführte Bundesregierung werde "Schritt für Schritt dafür sorgen, dass sich die Einkommensschere zwischen Männern und Frauen schließt, so dass die Ungerechtigkeit beim Einkommen 2020 endlich beendet ist", so Frauenministerin Doris Bures am Donnerstag im Nationalrat. Der Weg zu Erreichung dieses ambitionierten Ziels sei ein "harter Weg" - gleichwohl habe man bereits "viele Etappen" erfolgreich bewältigt, so Bures mit Blick auf zentrale Maßnahmen, wie die Kindergartenoffensive und die Flexibilisierung des Kindergelds. "An einem aber führt kein Weg vorbei" - und das sei, für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu sorgen, so Bures' Plädoyer für ein "ausreichendes, qualitätsvolles Betreuungsangebot". Auch hier habe die SPÖ-geführte Regierung mit der Kindergartenoffensive und der Anstoßfinanzierung von 45 Millionen Euro für die nächsten drei Jahre die richtigen Maßnahmen gesetzt, so die Frauenministerin. ****

Es gelte, "rasch dafür zu sorgen, dass sich die Einkommensschere nach und nach schließt", so Bures, die festhielt, dass "die unendliche Geschichte der Einkommensungerechtigkeit zwischen Männern und Frauen endlich ein Ende haben muss". Schließlich sollten "unsere Töchter das Thema Einkommensungerechtigkeit nur mehr aus den Geschichtsbüchern kennen", bekräftigte Bures. Gerade am heutigen 27. Equal-Pay-Day sei es wichtig, auf die Lohnungerechtigkeiten hinzuweisen, so Bures, die hier alarmierende Zahlen nannte: So verdienten Frauen laut Eurostat in Österreich um 18 Prozent weniger als Männer - auf europäischer Ebene bekämen Frauen um 15 Prozent weniger. Und Arbeiterinnen würden nur 56 Prozent des Einkommens von Arbeitern bekommen, während Akademikerinnen durchschnittlich nur 70 Prozent des Einkommens von Akademikern beziehen. Der Equal-Pay-day solle auch zum Anlass genommen werden, die Situation für Frauen zu bessern und die Lohnungerechtigkeit zu beenden.

Zum Erreichen des Ziels des Schließens der Einkommensschere gehe es nicht um eine Maßnahme, vielmehr bedürfe es einer ganzen Reihe an Maßnahmen, ergänzte Bures, die sich erfreut zeigte, dass das Hohe Haus mit dem wichtigen Thema der Einkommensungerechtigkeit die Herbstarbeit starte. Neben der Kindergartenoffensive und der Anstoßfinanzierung habe die SPÖ-geführte Regierung auch für einen Mindestlohn von 1.000 Euro für Frauen gesorgt. Zudem habe man nach dem Motto "Mehr Geld für mehr Leistungen" dafür gesorgt, dass Überstunden für teilzeitarbeitende Frauen besser bezahlt werden als in der Vergangenheit, unterstrich Bures, die festhielt, dass man beim Kampf gegen Einkommensungerechtigkeit also "nicht bei Null beginnt". (Schluss) mb

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