Samariterbund-Katastrophenhilfsübung in Tirol

Pressekonferenz mit LH-Stv. Hannes Gschwendtner zum Thema Katastrophenhilfe; Bevölkerung am 29. September 2007 zur Übung eingeladen

Wien (OTS) - Von 26. bis 30. September 2007 wird in der Wildschönau/Tirol eine Katastrophenhilfsübung des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs (ASBÖ) mit internationaler Beteiligung durch SAINT (Samariter International), dem Technischen Hilfswerk Landesverband Bayern (THW) und den örtlichen Behörden (Polizei, Feuerwehr, Bergrettung) stattfinden. Am 29. September 2007 lädt der Samariterbund zu einer Pressekonferenz und einem anschließenden Besuch einiger Übungsorte ein.

Pressekonferenz

An der Pressekonferenz werden der Tiroler Landeshauptmann-Stv. Hannes Gschwendtner, der Bürgermeister der Wildschönau Peter Riedmann und ASBÖ-Präsident Franz Schnabl teilnehmen.

  • Datum: Samstag, 29. September 2007, 10:00 Uhr
  • Ort: Gemeindeamt Wildschönau; Oberau 116, 6311 Wildschönau

Übungsszenarien:

  • Datum: 29. September 2007, ab 10:00 Uhr
  • Auffach, bei der Talstation der Schatzbergbahn: Sanitätshilfsstelle
  • Im Mühltal: Trinkwasseraufbereitung
  • Schönangeralm: Versorgung eines Großunfalls

Die Übungsorte können im Anschluss an die Pressekonferenz mit einem Shuttledienst besichtigt werden.

Auf dem Parkplatz der Wildschönauer Schatzbergbahn wird die ASBÖ-Roadshow sowie ab 12 Uhr die Feldküche Station machen. Die Bevölkerung und Interessierte sind herzlich eingeladen.

Realitätsnaher Übungseinsatz für die Sicherheit der Bevölkerung Die Katastrophenhilfe gewinnt für den ASBÖ - sowohl im In- als auch im Ausland - immer mehr an Bedeutung. Nationale und internationale Erfahrungen - wie etwa im Rahmen der Hilfe für Tsunami-Opfer in Südost-Asien - sowie modernste Ausrüstung machen den ASBÖ zu einer schlagfertigen und leistungsstarken Hilfsorganisation im Katastrophenfall. Groß angelegte Hilfsübungen mit möglichst realistischen Katastrophenszenarien helfen dem Samariterbund dabei, fit für den Ernstfall zu bleiben und bei zukünftigen Ereignissen ähnlich rasch reagieren zu können wie zuletzt im Jahr 2005. Damals war das Tiroler Unterland massiv von Muren und Überschwemmungen betroffen gewesen.

Die TeilnehmerInnen an der Katastrophenhilfsübung wissen nicht, was auf sie zukommt: Sie werden per SMS zum Einsatz gerufen. Die Übung wird unter erschwerten Bedingungen (Schlafentzug, Kälte, Übernachtung im Freien, etc) durchgeführt und soll TeilnehmerInnen unter professioneller Aufsicht von ExpertenInnen an ihre physischen und psychischen Grenzen heranführen. Dadurch lässt sich die Eignung der TeilnehmerInnen für den Katastrophenhilfsdienst praxisnahe beurteilen.

Internationale Zusammenarbeit der Samariterbund-Organisationen Eine Besonderheit dieser Übung ist eine simulierte Kooperation mit internationalen Organisationen. Das Ausgangsszenario: Der Samariterbund Tirol fordert nach "Erdbeben mit Murenabgängen" Verstärkung vom ASBÖ Bundesverband an. Der Bundesverband formiert seine Rapid Response Teams (RRT) und bittet die internationalen Samariterbund-Organisationen Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland (ASBD), den slowakischen Arbeiter-Samariter-Bund (ASSR), das "Weiße Kreuz Südtirol" sowie das "Technische Hilfswerk, Landesverband Bayern" um Unterstützung. In wenigen Stunden formiert sich eine internationale Einsatztruppe, die in der gesamten Wildschönau an verschiedenen Schadensereignissen arbeitet. Im Einsatz zu sehen sind unter anderem eine Trinkwasseraufbereitungsanlage, mit der die gesamte Bevölkerung der Region mit Trinkwasser versorgt werden kann und eine Feldküche, mit der innerhalb von drei Stunden bis zu 5.000 Mahlzeiten zubereiten werden können.

Rückfragen & Kontakt:

Gerhard Czappek
Samariterbund Tirol
Tel.: +43/(0)5332/77 7 77 - 22
gerhard.czappek@samariterbund.net
http://www.samariterbund.net/tirol

Robert Lauf
Samariterbund Tirol
Tel.: +43/(0)5332/77 7 77
robert.lauf@samariterbund.net

Martina Vitek
Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs
Tel.: 0664/3582386
martina.vitek@samariterbund.net

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