Bayr und Hlavac: Klares nein zu Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz

Wiener SPÖ-Frauen begehen Fastenbrechen mit jungen Musliminnen

Wien (SK) - "Auf politischer Ebene sowie im Alltag müssen wir all jenen entgegentreten, die hetzen, ausgrenzen und Vorurteile schüren", betonte die SPÖ-Bereichssprecherin für Umwelt und globale Entwicklung, Petra Bayr, am Mittwoch im Rahmen eines Iftar-Essens. Auf Initiative der Wiener SPÖ-Frauen kamen rund 50 Mitglieder der 'Jungen Musliminnen Österreichs' ins ega und zelebrierten das Fastenbrechen. Auch SPÖ-Integrationssprecherin Elisabeth Hlavac forderte auf, Islamophobie und Fremdenfeindlichkeit "und allen Kräften, die dies betreiben" eine klare Absage zu erteilen. ****

Bayr zeigte sich erfreut, dass so viele Frauen gekommen waren, um gemeinsam das Fastenbrechen zu begehen. Gerade in Zeiten "wo viele Medien so tun, als hätte man in Wien die Al Kaida-Zentrale ausgehoben", sei es wichtig, den Dialog zu suchen, um Vorurteile abzubauen. Sie haben sich selbst bei Initiativen wie 'Fatima 2007 -eine Qualifikationsoffensive junger Musliminnen' davon überzeugen können, wie engagiert und selbstbewusst diese jungen Frauen ihren Weg gehen. Natürlich, so die SPÖ-Abgeordnete, sei es auch Aufgabe der Politik, optimale Rahmenbedingungen zu schaffen, um eine gute Ausbildung sicher zu stellen.

"Der Ramadan hat etwas zu tun mit Besinnung, Einkehr und Frieden", bemerkte Hlavac. "Da uns der Friede allen ein großes Anliegen ist, ist es ein wichtiges Zeichen, das Fastenbrechen gemeinsam zu begehen." Es sei "ärgerlich", dass der Islam zunehmend mit Extremismus und Terrorismus gleichgesetzt werde, betonte Hlavac und wies auf die Wichtigkeit der Rede von Bundeskanzler Gusenbauer bei dem von ihm veranstalteten Iftar-Essen hin, wo ein klares Bekenntnis zur Toleranz abgelegt wurde. Auch die SPÖ Frauen wollen "Brücken bauen und etwas für ein Miteinander tun", unterstrich Hlavac, deshalb wolle man nicht nur "hochtheoretische politische Diskussionen" betreiben, sondern auch jungen muslimischen Frauen die Möglichkeit geben, im Gespräch ihre Anliegen und Wünsche darzustellen. (Schluss) sw

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