Bestattungsmuseum Wien in der "ORF-Lange Nacht der Museen"

Sargstemmen, Pompfüneberer-Schnappschüsse und soap&skin

Wien (OTS) - Das Bestattungsmuseum der Bestattung Wien im 4.
Bezirk, Goldeggasse 19, nimmt heuer zum siebenten Mal an der "ORF-Lange Nacht der Museen" teil. Am 6. Oktober hat das Museum in der Zentrale der Bestattung Wien von 18 Uhr bis 1 Uhr früh geöffnet.

Hunderte Ausstellungsstücke des Bestattungsmuseum Wien geben einen umfassenden und bisweilen amüsanten Einblick in Bestattungswesen und Begräbnisrituale. Zu den meist beachteten Exponaten gehören ein Rettungswecker, der vor dem gefürchteten Scheintod bewahren sollte, ein Stilett für den Herzstich und der vom sparsamen Kaiser Joseph II. erdachte, wieder zu verwendende Klappsarg. Ein skurriles Stück ist der Sitzsarg, der allerdings nie in Serie produziert wurde.

Die speziellen Programmpunkte im Bestattungsmuseum Wien in der "ORF-Lange Nacht der Museen":

o Sargheben und -stemmen: Dass Sargträger nicht nur psychische, sondern auch physische Schwerarbeit leisten, können Besucher ausprobieren. o Thanatopraxie: Wie die - etwa in den USA absolut übliche - "kosmetische Konservierung" für wenige Wochen funktioniert, erklärt ein Thanatopraktiker der Bestattung Wien. o Diamantbestattung: Wie aus einem Verstorbenen in einem mehrmonatigen Prozess ein Diamant entsteht, ist gleichfalls zu erfahren. o Lomographische Totenallee: Die Bestattung Wien erweckt die Lomographie, den tot geglaubten Fotostil der 90er-Jahre mit der russischen Lomo-Kamera, zu neuem Leben. o "tradition in moll": Die anlässlich des heurigen 100-Jahr- Jubiläums der Bestattung Wien produzierte DVD wird im Festsaal gezeigt. o Längste Kondolenzrolle der Welt: ein Rekordversuch mit möglichst vielen Beileidkundgebungen o Pompfüneberer-Foto: Kopf durch die Pappwand und lächeln! Schnappschüsse in historischer Bestatter-Kleidung o Sargtest: Mutige können probieren, wie es sich in einem Sarg liegt. Wiederholung des Riesenerfolgs der "ORF-Lange Nacht der Museen" 2006 o Vor soap&skin liegt eine große Zukunft: Die junge Anja Plaschg berührt mit melancholischen Trauergesängen und einer außergewöhnlichen Stimme. Musik zwischen Klassik und Elektronik um 21 Uhr und 23 Uhr im Innenhof der Bestattung Wien. Mehr über soap&skin unter http://www.myspace.com/soapandskin

Informationen zur Bestattung Wien, die heuer ihren 100. Geburtstag feiert, finden Sie auf http://www.bestattungwien.at (Schluss) red

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Mag. Helga Bock
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Mobil 0664 / 623 12 21
E-Mail: helga.bock@bestattungwien.at
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