Blauzungenkrankheit in Deutschland: Vorkehrungen getroffen

LR Schwärzler: Experten verfolgen die Entwicklung sorgfältig

Bregenz (VLK) - Das Auftreten von Blauzungenkrankheit im Raum Freiburg im Breisgau bedeutet vorerst keine Gefahr für den heimischen Viehbestand, teilt Landesrat Erich Schwärzler nach Rücksprache mit Veterinärexperten mit. Auch ein seit dem Frühjahr laufendes Überwachungsprogramm des Bundes hat bisher nur negative Befunde gebracht.

Aufgrund der Krankheit wurde rund um Freiburg eine 150 Kilometer große Überwachungszone eingerichtet, die bis nach Gaißau und in das Naturschutzgebiet am Bodenseeufer in den Gemeinden Höchst, Fußach und Hard reicht. Der große Radius der Überwachungszone ist bei dieser Tierkrankheit erforderlich, weil sie durch Mücken übertragen wird. Somit können die Erreger über den Wind über viele Kilometer verfrachtet werden. Zur Sicherheit dürfen Tiere aus dem Überwachungsgebiet am Bodenseeufer erst aus der Zone heraus verbracht werden, wenn zuvor vom Amtstierarzt festgestellt worden ist, dass die Tiere nicht erkrankt sind.

Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr zeigen, dass sich die Erkrankung durch den Mückenflug bis in den November hinein weiter ausbreiten kann. "Daher wird das Geschehen in den betroffenen Gebieten Deutschlands von unseren Fachleuten mit großem Interesse verfolgt", so Landesrat Schwärzler.

Aufgrund eines Überwachungsprogrammes des Bundes laufen schon seit dem Frühjahr Untersuchungen betreffend Blauzungenkrankheit in ganz Österreich. Alle bisherigen Untersuchungsbefunde, darunter auch 400 Blutproben aus Vorarlberg sowie die Mücken aus zwei Mückenfallen, die eigens aufgestellt worden sind, waren negativ.

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