Dörfler zu Hochleistungsstrecke: Doppelbödigkeit von Rohr ist nicht zu überbieten

Klagenfurt (OTS) - Zur heutigen Unterstützung von LR Reinhard Rohr für die Bürgermeister des Rosentals und gegen die Rosental-Variante gab es heftige Kritik vom Verkehrsreferent Gerhard Dörfler. Dörfler:
"In der Regierungssitzung am 11.9.2007 war Rohr noch zu feige, um bei der Resolution gegen die Rosental-Variante zu stimmen - nun unterstützt er doch die Bürgermeister im Rosental. Diese Doppelbödigkeit ist ja nicht zu überbieten."

"In Villach produziert Rohr "Kniefälle" vor Stadtfürst Helmut Manzenreiter und in Klagenfurt plustert er sich für das Rosental auf", zeigt sich Dörfler erzürnt. Es sei schon durchschaubar, dass die SPÖ in der heutigen Regierungssitzung keine Zustimmung für die Kärntner Verkehrsprojekte, die wir vom Bund fordern, erteilt habe. Ein wesentlicher Punkt dabei sei ja die Weiterplanung im Zentralraum Klagenfurt-Villach gewesen. "Wahrscheinlich erklärt Herr Rohr beim frühstücken den Villachern Manzenreiter und Pfeiler für eine HL-Bahn im Rosental zu sein, beim Kaffee danach unterstützt er die Rosental-Bürgermeister und in der Regierungssitzung am späten Vormittag lässt er bereits zum zweiten Mal das Rosental im Stich", so Dörfler.

Er, Dörfler, und das BZÖ hätten in dieser Frage eine klare und unmissverständliche Position, erklärt der Verkehrsreferent, nämlich keine Belastung des Rosentals, ja zur Wörthersee-Tunnelkette, ja zu einer Anrainer-verträglichen Lösung in Klagenfurt und Einbindung der Tauernachse im Interesse der Villacher Stadtbevölkerung. "Festzuhalten ist noch, dass der sogenannte Zentralraum mit mehreren Regierungs- und Landtagsbeschlüssen einstimmig abgesegnet wurde, aber die Kärntner SPÖ einen "Bahntanz" zwischen Rosental und Villach bzw. Klagenfurt veranstaltet. So wird es Verkehrsminister Faymann leicht gemacht, die von der ÖBB gewünschte Null-Variante durchzuboxen", schloss Dörfler.

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