FP-Ebinger: Mobile Pflege - das gute Recht jedes Österreichers

Lösungen zur künftigen Finanzierung mobiler Pflege müssen auf schnellstem Wege gefunden werden

Wien,24-09-2007 (fpd) - In anbetracht der demographischen Entwicklung bis zum Jahre 2030 und der Tatsache, dass die Wienerinnen und Wiener immer älter werden, müsse noch viel in Sachen Pflegebereich und mobiler Pflege getan werden, so heute der freiheitliche Gesundheitssprecher für Wien, LAbg. GR Mag. Gerald Ebinger.

Da damit zu rechnen ist, dass künftig ein Drittel der österreichischen Bevölkerung über 60 Jahre alt sein wird, müsse viel intensiver über die Finanzierung der mobilen Pflege nachgedacht und verhandelt werden, um rasch zu einer vertretbaren Lösung zu gelangen. Jene Finanzierung könne beispielsweise über einen zweckgebundenen Fond und über die Mehrwertsteuer aus dem Verkauf der Arzneimittel, Behelfsmittel und Tabaksteuer erfolgen. Alleine aus Arznei- und Behelfsmitteln würden rund 900 Mio. Euro für die Pflege zur Verfügung stehen, bei der Tabaksteuer wären es rund 1,4 Mrd. Euro, schlägt Gesundheitssprecher Ebinger vor. Stadträtin Wehselys Vorschlag, dass der Bund einen Teil der zusätzlichen Pflege-Kosten übernehmen soll, sei eine gute Sache, bedarf jedoch noch einer umfassenden Prüfung.

Jeder Österreicher habe ein Recht auf kompetente und professionelle Pflege. Schließlich haben diese auch, während ihrer arbeitsreichen Jahre, ihren Beitrag für die Allgemeinheit geleistet. Kompetente Betreuung müsse daher gewährleistet und selbstverständlich sein, schließt Ebinger. (Schluss) hn

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