Kleinwasserkraft Österreich wählt neuen Präsident

Wien (OTS) - Die Interessensvertretung Kleinwasserkraft Österreich wählte am Wochenende einstimmig Christoph Wagner zum neuen Präsidenten. Im Rahmen einer hochkarätigen Tagung in Sillian -Osttirol präsentierte er der Generalversammlung seine ambitionierten Ziele und stellte das neue Team vor.

Christoph Wagner ist seit dem Jahr 2000 für Kleinwasserkraft Österreich als Landessprecher in Oberösterreich tätig. In dieser Funktion konnte er viele Erfolge erzielen, wie zum Beispiel die Revitalisierung von 300 Wasserkraftanlagen in Oberösterreich und die Etablierung von Kleinwasserkraft bei der oberösterreichischen Landesregierung und in der Öffentlichkeit.

Als Präsident von Kleinwasserkraft Österreich betont er die Bedeutung von Wasserkraft für die Sicherung der zukünftigen Energieversorgung und präsentiert ambitionierte Ziele: "Angesichts der klima- und energiepolitischen Ziele auf europäischer und auf nationaler Ebene ist die Energieproduktion aus Kleinwasserkraft von hoher Wichtigkeit. Die Stromproduktion aus Kleinwasserkraft soll um 25% erhöht werden. Das bedeutet eine Mehrproduktion die dem Jahresbedarf von rund 280.000 Haushalten entspricht." Auch im Bereich der Effizienzsteigerung durch Revitalisierung sieht Wagner ein Potential von rund 500.000.000 kWh, was dem Strombedarf von etwa 140.000 Haushalten entspricht. Wagner möchte durch umfangreiche Informationsarbeit die zahlreichen Vorteile der Energieerzeugung aus Wasserkraft den Menschen näher bringen. "Wasserkraft ist eine saubere und CO2-freie Form der Stromerzeugung und ein wichtiger Beitrag zur heimischen Wertschöpfung."

Wagner stellt sich den zukünftigen Herausforderungen mit viel Engagement und mit der Unterstützung durch das Präsidium und den Vorstand von Kleinwasserkraft Österreich, die Landessprecher der Bundesländer und mit einer neuen Geschäftsführerin, DI Martina Prechtl.

Prechtl verfügt über mehrjährige Erfahrungen und berufliche Erfolge im Bereich der Energieproduktion auf Basis von erneuerbaren Ressourcen.

Christoph Wagner übernimmt das Amt von Hanns Kottulinsky. Dieser konnte in seiner 10-jährigen Amtstätigkeit gemeinsam mit dem scheidenden Geschäftsführer DI Peter Schubert für die Kleinwasserkraft in Österreich wichtige Weichen stellen, wie zum Beispiele die Gestaltung des gestaffelten Tarifmodells für die Vergütung von Strom aus Kleinwasserkraftwerken.

Hintergrundinformationen:

  • 2100 Kleinwasserkraftanlagen in Österreich
  • Rund 10% der Stromproduktion aus Wasserkraft stammen von Kleinkraftwerken
  • 3,8 Mio. to CO2 Reduktion durch Kleinwasserkraft
  • Kleinwasserkraftanlagen sind Produktionsanlagen bis zu einer Leistung von 10 MW

Rückfragen & Kontakt:

Dipl.-Ing. Martina Prechtl
Geschäftsführerin
Kleinwasserkraft Österreich
Museumstrasse 5, 1070 Wien
Tel. 01/5220766
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