FPÖ-naher Rabbinerdarsteller Friedmann wegen des Verdachtes auf schweren Betrug vor Gericht. Weitere Anzeigen wurden erstattet.

Wien (OTS) - Beim Landesgericht für Strafsachen in Wien findet am 24.9. um 9.00 Uhr,Saal 309, die Hauptverhandlung gegen M.A.Friedmann wegen des Verdachtes des schweren Betruges nach §§ 146 und 147 Abs 2 Strafgesetzbuch statt. Konkret geht es dabei um eine Barmitzvahfeier seines Sohnes, auf der als Ehrengäste unter anderem der ehemalige FPÖ-Ombudsmann Ewald Stadler sowie der rechtskräftig wegen Wiederbetätigung verurteilte ehemalige Abgeordnete John Gudenus anwesend waren. Die Rechnungen für diese Feierlichkeit sollen weitgehend unbezahlt geblieben sein. Dies könnte nunmehr strafrechtliche Konsequenzen für Friedmann haben. Zwei Hausverwaltungen schuldet Friedmann seit Jahren Mietzins, ebenso Schulgeld an eine jüdische Schule, mit der er in prozessualen Auseinandersetzungen steht.Eine Vielzahl von Exekutionsverfahren laufen bereits seit dem Jahr 2000 gegen ihn. Friedmann, dessen Behauptung "Oberrabbiner" einer jüdischen Gemeinde zu sein von der Israelitischen Kultusgemeinde stets bestritten wurde, nahm Ende 2006 an der Holocaustleugnerkonferenz in Teheran teil. Er wurde daraufhin von den jüdischen Gemeinden international geächtet.

Womit Friedmann seinen Lebensunterhalt und seine Reisen bestreitet ist weitgehend unbekannt. Er pflegt enge Kontakte zu islamistischen Gruppierungen und wird häufig vom FPÖ-nahen Anwalt Hübner verteidigt.

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