Österreichs Wirtschaft und ArbeitnehmerInnen treten für den Klimaschutz in die Pedale!

Fahrradfreundlichste Unternehmen Österreichs bei Finale von bike2business-Wettbewerb ausgezeichnet - ArbeitnehmerInnen sparen mit Initiative fahrRad über 50 Tonnen CO2 ein

Wien (OTS) - Unter dem Motto "Weniger CO2 - ich bin dabei!" haben Lebensministerium, Wirtschaftskammer Österreich und die Neue Kronenzeitung Österreichs Unternehmen, Institutionen und Gemeinden eingeladen, beim bike2business-Wettbewerb 2007 ihre Fahrradfreundlichkeit unter Beweis zu stellen. Mit der Initiative fahrRad von Lebensministerium und GLOBAL 2000 wurden darüber hinaus Österreichs ArbeitnehmerInnen aufgefordert, den Weg zur Arbeit und retour mit dem Drahtesel zurückzulegen und die Radkilometer in ein Online-Fahrtenbuch einzutragen. Bei einer großen Rad-Gala wurden heute, Donnerstag, die SiegerInnen des "bike2business" und des "fahrRad" Wettbewerbes von Sektionschef Günter Liebel (Lebensministerium), Renate Römer, Vize-Präsidentin der Wirtschaftskammer Österreich und Barbara Studeny, Vorstand von GLOBAL 2000, ausgezeichnet. Durch den Abend führte ORF-Starmoderatorin Vera Russwurm, prominente Unterstützerin der Initiative "Weniger CO2 - ich bin dabei!".

Der Wettbewerb bike2business war auch heuer wieder ein voller Erfolg. 52 heimische Betriebe, die dem Klimawandel den Kampf angesagt haben und das Radfahren im Arbeitsalltag fördern, haben ihre Projekte eingereicht. Damit konnte die Teilnehmerzahl im Vergleich zum letzten Jahr um fast 10 Prozent gesteigert werden.

Der Sieger in der Kategorie "Großunternehmen" heißt Mondi Business Paper Austria AG. Unter dem Motto "Fit für den Job" unterstützt das niederösterreichische Unternehmen die klimaschonende Mobilität seiner MitarbeiterInnen. Vorbildlich zeigt Mondi, wie das Radfahren optimal in den Betriebsablauf integriert werden kann. Spezielle Mondi-Diensträder stehen jeder/m ArbeitnehmerIn zur Verfügung.

Sogar eine Rad- und Laufstrecke zwischen den beiden Werken Ulmerfeld-Hausmening und Kematen/Ybbs lädt zum umweltfreundlichen 9 km-Training ein. So spart das Unternehmen Kosten für Dienstautos und Treibstoff und spornt seine MitarbeiterInnen zum Klimaschutz an. Angefangen von den Lehrlingen, für die es eigene Lehrlings-Radwandertage gibt, bis hin zum Management - keiner verzichtet auf den Drahtesel.

In der Kategorie "Klein- und Mittelbetriebe" wurde die Oberösterreich Touristik GmbH für das Projekt "FIT-Fahrrad ist Trumpf" ausgezeichnet. Die Oberösterreich Touristik GmbH hat jahrelange Erfahrung in der Organisation von individuellen Fahrradurlauben und stellt seinen MitarbeiterInnen Diensträder und sichere Radabstellplätze zur Verfügung. Gratis Leihräder und Radzubehör an den Radwegen sowie vergünstigte Bahn-, Schiffs- und Fährentickets laden die Angestellten auch in der Freizeit zur Klima schonenden Fortbewegung ein.

Aus der Steiermark kommt ein weiterer bike2business-Champion. In der neu geschaffenen Sonderkategorie "Institutionen" (nicht betrieblich organisierte Institutionen) hat die Marktgemeinde St. Gallen durch ihre Vorbildwirkung die Jury beeindruckt. Vom Bürgermeister bis zur Reinigungskraft radeln knapp 60 Prozent der MitarbeiterInnen fast täglich durch die heimischen Straßen in Richtung Gemeindeamt und retour.

In der Kategorie "Originalität" punktete die Firma GIKO Verpackungen GmbH aus Vorarlberg mit ihrem "Fahrrad-Lotto", bei dem es Bares zu gewinnen gibt, wenn man per Rad zur Arbeit kommt. Die Fahnen-Gärtner GmbH und die Fuhrmann Erodiertechnik GmbH aus Salzburg zahlen ihren MitarbeiterInnen Prämien für Rad-Kilometer. Besonders kreativ ist der Fahrradpass der Welser Pfarre St. Franziskus, die ihre Schäfchen per Fahrrad zum Gottesdienst lockt und pro gestrampelter Strecke eine Spende an ein Entwicklungsprojekt in Afrika überweist.

Alle diese Projekte zeigen, dass Ökonomie und Ökologie kein Widerspruch sind. Durch gezielte Anreize zum Umstieg aufs Fahrrad kann jedes Unternehmen einen wertvollen Beitrag zur Verringerung der CO2-Belastung leisten und von aktiveren und gesünderen MitarbeiterInnen sowie einem dynamischen Unternehmensimage profitieren.

Bei Wettbewerb fahrRad über 50 Tonnen CO2 eingespart

Zur Erreichung der Klimaschutzziele ist neben dem Engagement von Ländern, Gemeinden und Betrieben die Bereitschaft des Einzelnen, einen Beitrag zu leisten und auf das Fahrrad umzusteigen, besonders wichtig. Mit dem Wettbewerb "fahrRad" haben das Lebensministerium und GLOBAL 2000 ArbeitnehmerInnen motiviert, in den Sommermonaten den Weg von und zur Arbeit CO2-frei mit dem Rad zurückzulegen.

2.600 ArbeitnehmerInnen haben sich am Wettbewerb "fahrRad" beteiligt. Mit den 275.628 in ein Online-Fahrtenbuch eingetragenen Radkilometern könnte die Erde mehr als 6 Mal umrundet werden. Viel wichtiger ist aber die CO2 Bilanz der Aktion, die eine CO2 Ersparnis von beachtlichen 51,5 Tonnen aufweist. Gesamtsieger mit insgesamt 172 Touren in den Monaten Juni, Juli und August ist Ronald Kalcher aus Wien, der ein Mountainbike im Wert von 599 Euro mit nach Hause nehmen durfte.

Weitere Infos auf www.bike2business.at. und www.fahrradpass.at

Rückfragen & Kontakt:

Lebensministerium
Pressestelle
Tel.: (++43-1) 71100 DW 6703, DW 6823

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MLA0003