Köfer kontert Scheuch: "Erinnerungslücken und/oder Wichtigmacherei"

Scheuchs Kritik wohl Ergebnis seines schlechten Gewissens

Klagenfurt (SP-KTN) - "Scheuch leidet entweder unter Erinnerungslücken oder er will sich nur wieder einmal zu Wort melden. Oder aber es trifft beides zu." Mit diesen Worten kontert Spittals Bürgermeister Gerhard Köfer die Aussage von BZÖ-Scheuch, dass es ihm, Scheuch, zu verdanken sei, dass die Tragtierstaffel des Österreichischen Bundesheeres wenigstens noch bis 2009 in Spittal/Drau stationiert bleibe.

Wahr sei vielmehr, dass der Abzug der Tragtierstaffel auf Empfehlung der Bundesheerreformkommission längst beschlossene Sache sei. Eine Empfehlung, die vom BZÖ und damit auch von Herrn Scheuch mitgetragen wurde. Dass er jetzt plötzlich die Liebe zur Tragtierstaffel entdecke, habe daher weniger mit seiner Verbundenheit zu derselben zu tun, als vielmehr mit dem bereits vom BZÖ begonnenen Landtagswahlkampf.

Ihm, Köfer, wäre es als Bürgermeister der Stadt Spittal/Drau natürlich lieber, wenn die Tragtierstaffel in Spittal bleiben würde. Er werde alles in seiner Macht stehende versuchen, dass es zumindest gelingt, die damit verbundenen Arbeitsplätze zu erhalten. Erste Kontaktgespräche in dieser Causa hätten bereits längst stattgefunden. Aber es werde zugegebenermaßen nicht leicht.

Verbockt wurde das Ganze, wie so vieles andere auch, noch zur Zeit als Scheuch die Interessen Oberkärntens in Wien zu vertreten gehabt hätte. Scheuch solle es daher unterlassen, sein beschämendes Erbe beschönigend zu dokumentieren. Das erfolge wohl aus schlechtem Gewissen, weil er offenbar erst jetzt die Konsequenzen seines seinerzeitigen Handelns begreife.

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