ÖGJ-Wien zur Heinzlmaier-Jugendstudie: Politik muss handeln!

Vorsitzender Okenka fordert bessere Bedingungen für Jugendliche in Ausbildung

Wien (ÖGB-Jugend) - Die Notwendigkeit nach guter Ausbildung sieht ÖGJ-Wien-Vorsitzender Robert Okenka durch die "Jugend unter Druck"-Studie bestätigt: "Über 70 Prozent der Jugendlichen bezeichnen eine gute Ausbildung als sehr wichtig. Dieses Bedürfnis muss ernst genommen werden" ÖGJ-Landessekretär Mathias Schopf bezeichnet in diesem Zusammenhang die Maßnahmen des Jugendausbildungssicherungsgesetz (JASG) als "moderne Sklaverei". ++++

Der alltägliche Stress stellt für Jugendliche ein massives Problem dar: "Fast zwei Drittel stehen unter starkem Druck. Ebensoviele stellen fest, dass dieser stetig zunimmt. Dafür verantwortlich ist die starke Fixierung auf Leistung von Anfang an", so Okenka.
"Eine gute Ausbildung steht nach den Freunden ganz oben bei den Wünschen der Jugendlichen. Hier sind Wirtschaft und Politik gefordert, Bedingungen zu schaffen, die einen gelungenen Start ins Berufsleben ermöglichen", stellt Okenka fest.

"Wertschätzung wird auch durch Bezahlung vermittelt. Wenn Jugendliche in JASG-Maßnahmen lächerliche 150 Euro monatlich zur Deckung der Lebenserhaltungskosten bekommen, ist das ein katastrophales Signal", kritisiert Schopf die minimale Bezahlung von KursteilnehmerInnen nach JASG. "Das spottet jeder Beschreibung und grenzt an moderne Sklaverei. Eine deutliche Anhebung der Vergütung hat Priorität", schließt Schopf.

ÖGB, 20. September 2007 Nr. 545

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