Rosenkranz: Kindergeld: Regierung verliert Fokus aus den Augen und läuft Gefahr, schwerwiegende Fehler zu begehen

Koalitionsdifferenzen beim Kindergeld hintanstellen

Wien (OTS) - Die FPÖ-Familiensprecherin NAbg. Barbara Rosenkranz äußerte heute ernsthafte Bedenken zum derzeitigen Entwicklungsstand der Kinderbetreuungsgeld-Novelle. Die Regierung hätte den Fokus völlig aus den Augen verloren. "SPÖ und ÖVP sollen endlich aufhören, rund um das Kinderbetreuungsgeld Schaukämpfe auszutragen. Die Kinder und das Wohl der gesamten Familie stehen im Mittelpunkt", so die freiheitliche Familiensprecherin. Es sei eindeutig festzuhalten, dass in den umstrittenen Fragen zum Zuverdienst und zur Arbeitszeitgrenze nur ein Ansatz vernünftig sei, welcher den Familien offen lasse, ihre individuelle Lebensplanung umzusetzen.
"Wir Freiheitliche stellen deshalb die Forderung an die Regierung, echte Wahlfreiheit möglich zu machen. Die Regierung soll endlich von dem Kurs abgehen, erwachsene Menschen durch politische Korsette, zu einem bestimmten Verhalten erziehen zu wollen. Erwartungsgemäß wird aber der bestehende Koalitionskurs fortgesetzt werden und die von uns schon mehrfach geäußerten Bedenken ignoriert. Unsere Vorschläge zur Ausweitung der Bezugsdauer auf drei Jahre, sowie die automatische, jährliche Valorisierung des Kindergeldes und die Abschaffung der Zuverdienstgrenze wurden nicht einmal in Bedacht genommen."

Die FPÖ fordert die beiden Regierungsparteien, respektive die beiden zuständigen Ministerinnen auf, im Falle des Kindergeld-Gesetzes über ihre persönlichen Differenzen hinwegzusehen. Der permanente Zwist in der Koalition müsse dort gestoppt werden, wo es um unsere Kinder und Familien geht. Ansonsten laufe man Gefahr, Entscheidungen zu treffen die letztlich zu Ungunsten der Kinder fallen.

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