ÖH Uni Wien: Zugangsbeschränkungen an der Publizistik sind hausgemacht

Die Zugangsbeschränkungen der Publizistik- und Kommunikationsqwissenschaften sind nur der Höhepunkt einer verfehlten Politik von Rektorat und Ministerium

Wien (OTS) - Das Publizistikinstitut wird schon seit langem chronisch unterfinanziert, was sich in überfüllten Hörsälen, maroder Infrastruktur und mieserablen Betreuungsverhältnissen niederschlägt. Anstatt sich über den qualitativen Ausbau von Ressourcen, Forschung und Lehre am Institut zielgerichtet auseinander zu setzten, wird nun durch die Einführung von Zugangsbeschränkungen reagiert.

"Durch eine verkürzte Logik von willkürlichen Kapazitätsgrenzen wird der offene Hochschulzugang an der Publizistik durch die Impementierung eines Auswahlverfahrens endgültig zu Grabe getragen", so Fanny Rasul vom Vorsitzteam der ÖH Uni Wien.

"Durch die Beschränkungen werden die Studierenden nicht nur in der freien Wahl des Studiums gehindert", bekräftigt Marlies Wilhelm vom Voritzteam. "Der Fokus wird ohne Weitblick auf den Ausbau von Studiengänge gelegt, die kurzfristig ökonomisch verwertbar zu sein scheinen."

Wie die am Dienstag veröffentlichte OECD-Studie aufzeigt liegt Österreich in puncto Bildungsausgaben weit unter dem internationalen Schnitt und hat eine der niedrigsten AkademikerInnenquoten.

"Statt durch Zugangsbeschränkungen junge Menschen von der Uni zu drängen muss die Regierung endlich das Bildungsbuget erhöhen und die Studienbedingungen an die Bedürftnisse der Studierenden anpassen.", fordert Sophie-Marie Wollner vom Vorsitzteam der ÖH Uni Wien.

Rückfragen & Kontakt:

ÖH Uni Wien - Öffentlichkeitsarbeit
Oona Kroisleitner, Tel.: 0699-177.61.902
Florian Birngruber, Tel.: 01-42.77-19530

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OHW0001