FP-Ebinger: Wiener Polizei ist völlig überlastet - Personalmangel verheerend

Mängeleinsätze werden immer häufiger - Aufklärungsquote sinkt

Wien, 20.09.2007 (fpd) - Der zurzeit herrschende Personalmangel
bei der Wiener Polizei ist verheerend und Mängeleinsätze werden dadurch immer häufiger. Mehr als ein Drittel aller Überstunden fallen auf Grund von zu geringem Personal an und nur mehr ein Viertel aller Fälle wird aufgeklärt. Besonders schlimm ist allerdings, dass fast 50% der angezeigten aber nicht aufgeklärten Fälle in der Bundeshauptstadt passieren, so heute der Wiener FPÖ-Gemeinderat LAbg. Mag. Gerald Ebinger im Zuge der laufenden Gemeinderatsitzung.

Sogar der sozialistische Polizeigewerkschafter Sprizzai bestätigt den eklatanten Personalmangel bei der Exekutive. Die Rathaussozialisten sprechen zwar pausenlos von einer notwendigen Aufstockung der Wiener Polizei aber handeln tun sie nicht. Die ewigen Ausreden, dass die frühere Regierung an den derzeitigen Zuständen schuld sei, sind mehr als lächerlich wenn man bedenkt, dass ein sozialistischer Kanzler an der Spitze der jetzigen Regierung sitzt, kritisiert Ebinger.

SPÖ soll Stellenplan für 2008 noch einmal überdenken

Die FPÖ unter der Führung von HC Strache, hat sich immer für eine Aufstockung des Personals bei der Wiener Exekutive ausgesprochen und wird dies sicherlich auch weiterhin tun. Es sei daher lächerlich den Freiheitlichen die Schuld am Sicherheitsmangel in der Bundeshauptstadt zu geben, so Ebinger der weiter meint, dass die SPÖ anstatt immer nur zu kritisieren, lieber auf Ministerin Bures einwirken soll den Stellenplan für 2008 noch mal genau zu überdenken. Dieser gibt nämlich vor, dass 396 Beamte eingespart werden sollen.

Sicherheitsrisiko für EM 2008 gegeben?

Während bei der Fußball WM in Deutschland 15.000 Polizisten für die Sicherheit sorgten sollen bei der EM 2008 in Wien schlappe 1.400 und weitere Kontingente aus den Bundesländern der Lage Herr werden. Die Höhe der "Personalspenden" aus den Bundesländern ist dabei aber noch völlig unklar. So stellt NÖ statt der ursprünglich im Raum stehenden 1000 Exekutivbeamten nur magere 350 Polizisten zur Verfügung. Bleibt nur zu hoffen, dass die EM 2008 wegen der polizeilichen Unterbesetzung nicht zu einem sicherheitspolitischen Desaster wird, meint Ebinger abschließend. (Schluss) paw

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