Brauner zum Kindergeld: Frauen eine breite Palette an Bezugsoptionen bieten!

Wiener SPÖ-Frauenvorsitzende fordert Umsetzung der Arbeitszeitgrenze

Wien (SPW) - "Das Kindergeld muss eine umfassende Unterstützung
und nicht eine Belastung für Mütter sein!", betonte die Wiener SPÖ-Vorsitzende, Vizebürgermeisterin Renate Brauner am Donnerstag. Dementsprechend sei es "unabdingbar, Frauen eine breite Palette an Möglichkeiten zum Bezug des Kindergelds" zu bieten. Dabei sprach sie neben der zeitlichen Flexibilisierung und der neuen Zuverdienstgrenze die zusätzliche Option einer Arbeitszeitgrenze an. "Ein kluger Vorschlag von Frauenministerin Doris Bures, der viele Frauen entlasten wird und dementsprechend dringend umgesetzt werden muss", forderte Brauner ein rasches Einlenken von Familienministerin Andrea Kdolsky. Deren "offensichtliche Trotzhaltung" sei gerade bei diesem für Frauen essentiellen Thema "absolut unangebracht". Nichtsdestotrotz sei sie, Brauner, "sehr zuversichtlich, dass im Familienministerium bald Vernunft einkehren" werde, denn: "Auch der ÖVP wird es nicht schaden, wenn sie schön langsam im 21. Jahrhundert ankommt", so die Wiener SPÖ-Frauenvorsitzende.****

Der Frauenministerin sagte Renate Brauner ihre volle Unterstützung zu. Sie, Bures, habe in den letzten Monaten "ganze Arbeit" für die Anliegen der Frauen - ganz besonders beim Kindergeld - geleistet. Die neue Bezugsvariante "15+3 Monate", die erhöhten Zuverdienstgrenzen und der breitere finanzielle Rahmen für einen Zuschuss für Alleinerzieherinnen sei ein Riesenschritt - "gerade auch wenn es um den Wiedereinstieg von Frauen ins Erwerbsleben geht". Denn: "Die alte Regel war in erster Linie Hemmnis für eine erfolgreiche Rückkehr ins Berufsleben." Auch die neue Einschleifregelung sei in der neuen Variante nun eindeutig von "Humanität" geprägt, konstatierte Brauner.

Wichtig sei jetzt, dass endlich eine moderne, leicht verständliche und vor allem frauenfreundliche Kindergeld-Lösung inklusive Arbeitszeitgrenze beschlossen und umgesetzt werde, denn: "Vom Kindergeld-Chaos der letzten Jahre samt aller Schikanen und Verunsicherungen haben die Frauen mehr als genug!" (Schluss) ah

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