Toifl: Internationale Handwerkselite bildet sich in Italien fort

Mit dabei 2 Stipendiaten der Bundessparte Gewerbe und Handwerk: Zimmermeister Alois Rabengruber und Vergolderin Tatjana Sumper

Wien (PWK678) - Diese Woche öffnete das Europäische Zentrum für Denkmalpflege in Thiene (Italien) seine Tore. Handwerksmeister aus verschiedenen Gewerken und Nationen werden im Institut von anerkannten Dozenten und Restauratoren im Spezialgebiet der Denkmalpflege geschult.

Die Intensivkurse dauern drei Monate. Dabei werden Kenntnisse in Schmiedekunst, Freskenmalerei, Stuckhandwerk, Steinmetz und Holzbaukunst fächerübergreifend in Theorie und praktischer Arbeit vermittelt. Der Zimmermeister Alois Rabengruber aus Geiersberg (OÖ) bekannt durch ausgezeichnete Handwerksleistungen wird sich dabei im Bereich Holzbau Know-How und neueste Techniken aneignen.

Frau Tatjana Sumper, selbständige Malermeisterin, Vergolderin und Staffiererin freut sich auf neue Restaurationstechniken und den Austausch mit Kollegen aus der ganzen Welt.

Denken Sie an unsere Kulturgüter wie Schloss Schönbrunn, Schloss Hof oder an sämtliche Kirchen Österreichs. Restaurationsarbeiten -egal ob von öffentlicher oder privater Hand in Auftrag gegeben -kurbeln die Wirtschaft an und ziehen qualifizierte Arbeitsplätze mit sich", erklärt Georg Toifl, Obmann der Bundessparte Gewerbe und Handwerk in der Wirtschaftskammer Österreich. "Restaurierte Kulturgüter und Denkmäler wirken auch anziehend auf Touristen, die wiederum wichtig für den Wirtschaftsstandort Österreich sind", so Toifl weiter.

Das Europäische Ausbildungszentrum wurde 1977 in Venedig vom Europarat, der Europäischen Gemeinschaft, dem Europäischen Parlament, der UNESCO und internationalen Verbänden und Ministerien gegründet. Jährlich werden Intensivkurse, die drei Monate dauern, sowie zweiwöchige Ausbildungskurse für Meister organisiert. Im Vordergrund steht die Denkmalpflege. Stein, Holz, Stuck, Metall und Malerei sind die fünf Elemente, um die sich alles dreht.

Die Bundessparte Gewerbe und Handwerk unterstützt seit Beginn das Europäische Zentrum für Denkmalpflege mit zwei Stipendien pro Jahr für die dreimonatigen Intensivkurse. Mittlerweile ist Österreich die viertstärkste Teilnehmernation nach Deutschland, Frankreich und Italien.

Ehemalige Stipendiaten geben der Bundessparte Gewerbe und Handwerk noch heute begeisterte Rückmeldungen. Was sie vom Europäischen Zentrum für Denkmalpflege in ihrem Bereich für die Restauration und Konservierung von Kulturgütern an Kunst und Können nach Österreich mitnehmen, ist unersetzbar.

"Wir wünschen Frau Sumper und Herrn Rabengruber viel Erfolg beim Intensivkurs in ihren Berufsfeldern, eine bereichernde Zeit in Thiene und freuen uns auf die Schilderung ihrer Eindrücke nach Beendigung des Kurses", so Toifl abschließend. (us)

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