Stadlbauer zu ÖVP-Frauen: Endlich eine Frauenministerin, die sich einmischt

Wien (SK) - Ahnungslosigkeit und Nachhilfebedarf in Sachen Frauenpolitik, konstatierte Nationalratsabgeordnete und SPÖ Bundesfrauengeschäftsführerin Bettina Stadlbauer bei den ÖVP-Frauen. "Wir sind froh, dass es endlich eine Frauenministerin gibt, die sich in alle Belange, die Frauen betreffen, einmischt. Hier gibt es jahrelangen Stillstand aus Zeiten schwarz-blauer Regierungen aufzuholen", so Stadlbauer. ****

Die Themen Gleichbehandlung, Gewalt gegen Frauen, Chancen am Arbeitsmarkt, Gesundheit, Pensionen, Sicherheit, Wohnen, Einkommen, Fristenregelung, Migration, Integration, Unterhaltssicherung und vieles mehr stehe permanent auf der Tagesordnung. Dass derzeit das Thema "flexibles Kindergeld" soviel Raum in den Zeitungen hat, liege einzig und allein daran, dass Familienministerin Andrea Kdolsky jeden Vorschlag blockiere, einmal Zustimmung signalisiere und sich dann wieder auf einen Justament-Standpunkt zurückziehe, meinte Stadlbauer.

Würden die ÖVP-Frauen mit uns kooperieren, hätte das Gesetz schon den Ministerrat passiert, meinte Stadlbauer. Kdolsky beharre darauf, dass das Gesetz nur in ihren Zuständigkeitsbereich falle und sie daher keinerlei Anregungen aufgreifen müsse. "Das ist einfach kurzsichtig" meinte Stadlbauer.

Ich lege den ÖVP-Frauen dringend nahe unser "ABC der Frauenpolitik" zu lesen, offensichtlich herrschen hier grundsätzliche Verständnisschwierigkeiten, was die Ziele und Themen der Frauenpolitik sind, meinte Stadlbauer abschließend. (Schluss) sl/mm

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