GLOBAL 2000 mit neuer Leitung: Klimaschutz muss gesetzlich verbindlich sein - Lösung von Klimakrise braucht höchste Priorität!

Dr. Klaus Kastenhofer und René Fischer übernehmen Geschäftsführung der österreichischen Umweltschutzorganisation

Wien (OTS) - Seit Sommerbeginn hat die österreichische Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 eine neue Geschäftsführung: Dr. Klaus Kastenhofer (35) übernimmt die politische Leitung und René Fischer (30) zeichnet für die wirtschaftlichen Agenden verantwortlich. Im Rahmen eines Hintergrundgesprächs präsentierten heute die beiden Geschäftsführer die inhaltlichen Konzepte von GLOBAL 2000 für die nächsten Jahre. Die Erarbeitung von Lösungsstrategien für die globale Klimakrise wird dabei ein Schwerpunkt der Arbeit sein. "Die Menschheit hat die Verantwortung, die politischen Versäumnisse der Vergangenheit in den nächsten Jahren soweit wie möglich zu korrigieren und die Treibhausgasemissionen zu stabilisieren sowie in weiterer Folge zu reduzieren", sagt Kastenhofer. "Um die globale Klimakrise noch rechtzeitig einzudämmen, muss die Politik rasch handeln", mahnen die beiden Geschäftsführer unisono.

GLOBAL 2000 wird sich die nächsten Jahre gemeinsam mit seinen europäischen Partnerorganisationen für eine Energierevolution stark machen. Die Umweltschutzorganisation wird sich dabei für effizienten und vor allem gesetzlich verbindlichen Klimaschutz einsetzen. "Für Österreich fordern wir ein gesetzlich bindendes und einklagbares Klimaschutzgesetz", so Kastenhofer. GLOBAL 2000 wird der heimischen Politik und Wirtschaft laufend Lösungsvorschläge und Handlungsmöglichkeiten unterbreiten, um eine jährliche Reduktion der Treibhhausgasemissionen um durchschnittlich drei Prozent zu erreichen. Für diese Reduktionen ist es höchste Zeit, denn im Jahr 2005 lagen die Treibhausgasemissionen in Österreich schon über 35 Prozent über dem Kyoto-Ziel für 2008-2012. "Für uns ist es eine Frage der globalen Verantwortung und Gerechtigkeit, die Klimakrise zu lösen. Klimaschutz muss außerdem endlich als politische und wirtschaftliche Chance erkannt werden. Bisher fehlte dafür allerdings der politische Wille", betonen die Geschäftsführer.

Dr. Klaus Kastenhofer und René Fischer können auf langjährige Erfahrungen im Umweltschutz zurückblicken. Die Rettung des Ennstals bedeutete für Kastenhofer 1992 den Einstieg in den aktiven Umweltschutz bei GLOBAL 2000. Danach hat er neben seiner Ausbildung zum Facharzt der Allgemeinmedizin verschiedenste umweltpolitische Aufgaben bei GLOBAL 2000 wie die Leitung eines Strahlenfrühwarnsystems, die Mitarbeit an einer Antiatomkampagne oder die Konzeption und Umsetzung einer Kampagne zur Reduktion von Pestizidrückständen auf Obst und Gemüse, übernommen. Auch René Fischer hat die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 in den letzten Jahren entscheidend mitgeprägt. Datenbank-Management, Fundraising und Personalverantwortung zählten bisher zu seinen Aufgaben. Neben wirtschaftlichem Know-How bringt er Expertenwissen im Bereich Umwelt-und Bioressourcenmanagement in die Organisation ein.

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