ÖGB-Csörgits zu "Kinderbetreuungsgeld neu": Arbeitszeitgrenze für ÖGB unerlässlich

Mehr Flexibilität und zusätzliche Wahlmöglichkeiten erleichtern Eltern Beruf und Familie in Einklang zu bringen

Wien (ÖGB) - Für ÖGB-Frauenvorsitzende Renate Csörgits ist es durchwegs ein gutes Zeichen, dass über das "Kinderbetreuungsgeld neu" noch einmal gesprochen wird: "Bundesministerin Kdolsky ist jetzt zum Handeln aufgefordert, denn die Notwendigkeit einer raschen Neuvorlage liegt auf dem Tisch."++++

"Beim Entwurf dieser neuen Gesetzesvorlage sollte sich Bundesministerin Kdolsky noch einmal die Stellungnahmen der Sozialpartner zu Herzen nehmen. Für den ÖGB ist nämlich die Wahlmöglichkeit zwischen Zuverdienstgrenze und einer Arbeitszeitgrenze von bis 24 Stunden pro Woche unabhängig vom Einkommen eine unabdingbare Forderung", stellt Csörgits fest.

Diese Maßnahme würde einerseits besser verdienenden Müttern die Kinderbetreuung erleichtern, aber ebenso Väter motivieren, sich verstärkt der Kinderbetreuung anzunehmen. Zudem bietet die Arbeitsgrenze den Vorteil, dass sowohl Mütter als auch Väter die Möglichkeit haben, bis zu 24 Stunden im Beruf zu verbleiben und der Wiedereinstieg erleichtert werde. Zusätzlich sieht das ÖGB-Kinderbetreuungsgeldmodell folgende zusätzliche Varianten der zeitlichen Verteilung zwischen Müttern und Vätern vor:
O 20 plus 4 Monate, mit 630 Euro sowie
O 24 plus 5 Monate, mit 530 Euro Kindergeld pro Monat.

Aber auch für AlleinerzieherInnen soll gleiches Recht gelten, fordert die ÖGB-Frauenvorsitzende: "AlleinerzieherInnen sind im derzeitigen Entwurf gegenüber Paaren benachteiligt. Wir fordern, dass diese das Kindergeld auch in der Länge wie bei Paaren beziehen können um nicht unnötig benachteiligt zu werden." (arr)

ÖGB, 20. September 2007 Nr. 541

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