Hofer: Prölls Unvermögen kostet Steuerzahler ein Vermögen

FPÖ will neues Ökostromgesetz

Wien (OTS) - Auf die Aussage von Umweltminister Pröll, wonach es Klimaschutz zum Nulltarif in Österreich nicht geben wird, meint FPÖ-Umweltsprecher NAbg. Norbert Hofer, dass alleine Prölls Unvermögen den österreichischen Steuerzahler ein Vermögen koste.

Hofer: "Nur weil Pröll seine Hausaufgaben nicht macht, verlieren wir viel Geld im Zertifikatshandel. Das Geld, das dort verschwindet, muss in Österreich investiert werden, damit wir uns von ausländischen Energieimporten unabhängig machen können."

Österreich hat für Umweltförderung im Ausland in den Jahren 1993 bis 2006 fast 50 Millionen Euro ausgegeben. Damit sollen die Strategieziele eingehalten werden, weshalb Unsummen für den Zertifikatshandel ausgegeben werden. Seit dem Jahr 2003 wurden 26 Millionen Tonnen Emissionsreduktionen zum Preise von rund 7,5 Euro pro Tonne eingekauft. Damit werden Projekte in aller Welt bis nach China unterstützt.

"Dass erneuerbare Energien dem Steuerzahler etwas kosten, stimmt in Wirklichkeit nicht. Es gibt keine Mehrausgaben, ganz im Gegenteil. Denn die Preise für fossile Energieträger steigen stetig an. Wir brauchen aber ein neues Ökostromgesetz, damit wieder in erneuerbare Energie investiert wird. Solange das bestehende Gesetz den Ausbau erneuerbarer Energie blockiert, darf sich keiner darüber wundern, dass die Klimaschutzziele in immer weitere Ferne rücken", so Hofer abschließend.

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