RFW-BO Amann fordert maßvollen Lohnabschluss bei den Metallern!

Fiskus darf nicht der große Gewinner sein!

Wien (OTS/RFW) - Der Bundesobmann des Ringes freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RFW) und FP-Wirtschaftssprecher im Vorarlberger Landtag erwartet sich diesmal mehr Engagement seitens der Vertreter der Wirtschaft bei den derzeit beginnenden Kollektivverhandlungen für die Metall verarbeitende Industrie, schließlich gilt es die Signalwirkung auf alle Branchen zu berücksichtigen.

Amann dazu: "Wenig Verständnis habe ich für die Haltung der Gewerkschaft, die sich im Vorfeld der Verhandlungen gegen ein Gewinnbeteiligungsmodell ausspricht, obwohl dieses Lohnsplitting die einzig gerechte Lohnfindungsmöglichkeit ist. Aufgrund der Tatsache, dass 65 Prozent der KMU´s negative Betriebsergebnisse aufweisen, ist ein allzu großzügiger Lohnabschluss betriebswirtschaftlich gefährlich. Daher muss man auch seitens der Gewerkschaft erkennen, dass der variable Anteil am Gehalt ausgebaut werden muss."

Der ÖGB soll sich in Erinnerung rufen, dass über 85% der Arbeitsplätze in unserem Land von den Klein- und Mittelbetrieben bereitgestellt werden und diese heuer nicht noch einmal an den Erfolgen der Großindustrie gemessen werden können für die Lohnabschlüsse in Richtung 4 Prozent scheinbar leichter zu verkraften sind, während der Mittelstand durch das Preisdiktat der Industrie kaum Luft zum atmen hat, so Amann

Auch er wünsche sich mehr Geld in den Taschen der Mitarbeiter, denn die Kaufkraft hinke der Wirtschaftsentwicklung immer noch deutlich hinterher, da diese nur vom Export getragen wird. Um dies zu erreichen, müsse man die Steuerbelastung senken, damit den Leuten auch etwas für den Konsum bleibt. Hier wäre der ÖGB gefordert, etwas für seine Mitglieder zu bewegen, denn eine Lohnerhöhung - egal wie hoch sie ausfällt - nutzt in erster Linie nur dem Fiskus und schadet der Gesamtwirtschaft.

Was es braucht sei ein moderater variabler Lohnabschluss verbunden mit der Möglichkeit einer flexiblen Erfolgsbeteiligung, die steuerfrei gestellt werden muss, damit netto den Arbeitnehmern etwas bleibt, ohne dabei die Unternehmen durch ungerechtfertigte Mehrbelastungen auf der Lohnkostenseite zu gefährden. Das müsse die Gewerkschaft endlich einsehen, schließlich müsse es in ihrem ureigensten Interesse sein, dass die Arbeitsplätze und die damit garantierte Kaufkraft erhalten

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