Belakowitsch-Jenewein: Weibliche Kopfprämien der Grünen sind Schlag in das Gesicht von Frauen

Haben grüne Frauen nicht mehr zu bieten, als sich mit Quotenregelungen und finanziellen Zuckerln am politischen Markt feilzubieten?

Wien (OTS) - Eine parlamentarische Initiative, wonach künftig die finanzielle Förderung der parlamentarischen Arbeit in den Klubs von der jeweiligen Frauenquote abhängig gemacht werden solle, sei ein Schlag in das Gesicht aller österreichischen Frauen. Offensichtlich wolle man politisch tätige Frauen nur mehr auf ihr Geschlecht reduzieren und dies auch noch mit Kopfprämien fördern. Besonders erschreckend sei, dass sogar die beiden Koalitionsparteien SPÖ und ÖVP dieser höchst absurden Idee positiv gegenüber stehen. Dies stellte heute FPÖ-NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein nach den gestrigen Diskussionen im parlamentarischen Gleichbehandlungsausschuss fest.

"Als Frau und auch als Politikerin fühle ich mich angesichts eines solchen Ansinnens schwerstens beleidigt. Faktum ist: Es gibt immer mehr Frauen, die in wirkliche Entscheidungspositionen vordringen und dies nicht trotz oder wegen ihres Geschlechtes. Sie bewähren sich und stehen ihren Mann, oft besser, als ihre männlichen Kollegen. Da benötige ich keinen Rückschritt in das politische Mittelalter eines Quotendenkens, wo auch noch Kopfprämien für Frauen ausgeschüttet werden. Dies ist in höchstem Maße kontraproduktiv und eine Beleidigung aller Frauen, die in unserer Gesellschaft wirklich hervorragende Arbeit leisten und Verantwortung tragen", so Belakowitsch-Jenewein.

Grüne Frauen haben offensichtlich nicht viel mehr zu bieten, als sich mit Quotenregelungen und nun auch finanziellen Zuckerln am politischen Markt feilzubieten. In der FPÖ hingegen ist dies kein Thema. Ob Frau oder Mann. Bei uns zählt ausschließlich die Leistung. Und dies ist auch der Tenor von Frauen in der Berufswelt. Sie wollen fair und gerecht behandelt, aber nicht belächelt werden, weil es ein öffentliches Finanzzuckerl dafür gibt, wenn sie eine Position erreichen", ärgert sich Belakowitsch-Jenewein über die Grünen.

Die Politik der Grünen werde überhaupt immer absurder. Es sei nur richtig und verständlich, wenn sie mittlerweile wieder weit abgeschlagen hinter der FPÖ auf Platz vier in der Wählergunst rangierten. "Idealerweise erleiden die Grünen das Schicksal des BZÖ. Österreich und auch den österreichischen Frauen täte dies ausgesprochen gut", so Belakowitsch-Jenewein abschließend.

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