ÖSTERREICH: Rechnungshof prüft Grippemasken-Affäre

Bericht im kommenden Frühjahr erwartet

Wien (OTS) - In der Affäre um die acht Millionen
Grippeschutzmasken der früheren Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat ist jetzt der Rechnungshof aktiv geworden. Das berichtet die Tageszeitung ÖSTERREICH in ihrer Donnerstag-Ausgabe. Ein erstes Prüfergebnis wird demnach noch im Herbst vorliegen. Nach der Stellungnahme des geprüften Ministeriums kann der Endbericht im kommenden Frühjahr folgen.

Rauch-Kallat wollte am Höhepunkt der Vogelgrippe-Hysterie mit neun Millionen Schutzmasken zum Aktionspreis der Bevölkerung die Vorsorge erleichtern. Tatsächlich verkauft wurden nur 987.400 Masken. Auf den restlichen mehr als acht Millionen Stück sitzt Rauch-Kallats Nachfolgerin Andrea Kdolsky noch immer. Die Kosten für die missglückte Aktion sind enorm: laut Vereinbarung muss das Ministerium die übrig gebliebenen Masken kaufen - um knapp 4,5 Millionen Euro. Dazu kommen monatliche Kosten von mehr als 5.000 Euro für die Lagerung der mehr als 1.700 Paletten mit Masken in zwei Lagern in Salzburg.

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