Greenpeace begrüßt ökologische Staffelung der LKW-Maut

Verkehrsvolumen wird dadurch aber nicht reduziert werden

Wien (OTS) - Greenpeace begrüßt den Beschluss des Ministerrats, die LKW-Mauten ökologisch zu staffeln. Allerdings warnt die Umweltorganisation davor, zu glauben dass der LKW-Verkehr hierdurch weniger wird. "Eine Staffelung wird höchstens dazu führen, dass vermehrt neue LKWs auf der Autobahn fahren, aber sicher nicht dass Sie weniger werden", so Greenpeace-Verkehrssprecher Jurrien Westerhof. "Außerdem besteht die Gefahr, dass durch eine zeitliche Mautdifferenzierung der LKW-Verkehr sich noch mehr in die Nacht verlagern wird und den Menschen verstärkt ihren Schlaf raubt. Denn das derzeitige Nachtfahrverbot ist ohnehin wirkungslos, weil mittlerweile die meisten LKW auf dem Papier lärmarm sind und nachts fahren dürfen".

Außerdem beziehen die Euroklassen sich nicht auf die CO2-Emissionen, wodurch eine Maut-Ökologisierung nicht zu einer dringend notwendigen Reduktion der CO2-Emissionen führt. "Wenn man den LKW-Verkehr wirklich reduzieren will, dann muss der Gesamtabgabenlast erhöht werden, zum Beispiel durch die Einführung einer flächendeckenden LKW-Maut", so Westerhof. "Und bei Grenzwertüberschreitungen sollen die größten Stinker einfach stehen!"

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Jurrien Westerhof
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