GROSZ: FP-Forderung schadet ernsthafter Auseinandersetzung mit dem Islam

Wien (OTS) - "Wir verstehen schon die persönliche Abneigung des Herrn Strache gegenüber dem Herrn Stadler, der ja bekanntermaßen ein bekennender Fan des lateinischen vorkonziliaren Messritus ist. Diese persönliche Männerfeindschaft kann aber nicht so weit gehen, dass Herr Strache in seinem wenig intellektuellen Übereifer einen einheitlichen deutschsprachigen Messritus für die österreichischen Kirchen und Religionen fordert. Nachdem Papst Benedikt XVI persönlich den lateinischen Messritus nunmehr zugelassen hat, werden sich abgesehen von der katholischen Kirche eine Reihe von christlichen Kirchen und anderen Religionen, wie beispielsweise die armenisch katholische Kirche, die griechisch-orthodoxe Kirche, die israelitische Religionsgemeinschaft, die Buddhisten etc. allein mit der Umsetzung dieser mehr oder weniger lachhaften Forderung schwer tun", so BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz in einer launischen Reaktion auf die jüngsten Forderungen der FPÖ.

"Erschreckend ist jedoch, dass Strache mit diesen absurden Forderungen eine ernsthafte Diskussion über die Gefahren des Islamismus hintertreibt und den gemeinsamen Kampf gegen die Terrorgefahr ins Lächerliche zieht", so Grosz abschließend.

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