Marek: Gleichstellung von subsidiär Schutzberechtigten am Arbeitsmarkt wichtiger Beitrag zur Integration

Novelle zum Ausländerbeschäftigungsgesetz stellt Subsidiär Schutzberechtigte mit Asylberechtigten gleich und öffnet ihnen sofortigen Zugang zum Arbeitsmarkt

Wien (BMWA-OTS) - Als "wichtigen Beitrag zur Integration" bezeichnete Staatssekretärin Christine Marek die in der heute vom Ministerrat beschlossenen Novelle zum Ausländerbeschäftigungsgesetz (AuslBG) vorgesehene Gleichstellung von Subsidiär Schutzberechtigten mit Asylberechtigten. Bislang erhielten Menschen, deren Asylantrag abgewiesen wurde, deren Leben oder Gesundheit aber im Herkunftsland bedroht wird (Subsidiär Schutzberechtigte), einen freien Arbeitsmarktzugang erst nach Ablauf eines Jahres. Asylberechtigte dagegen erhielten den freien Zugang zum Arbeitsmarkt sofort.

"Die Möglichkeit zur aktiven Teilnahme am Arbeitsmarkt ist eine Grundvoraussetzung für eine funktionierende Integration", so Marek. Die Erfahrung zeige, dass Integration dort am besten gelinge, wo Menschen mit Migrationshintergrund aktiv im Erwerbsleben stehen. Die Herausforderung liege vor allem darin, die Fähigkeiten und Potentiale der Migrant/innen hervorzuholen bzw. auszubauen und damit für den österreichischen Arbeitsmarkt zu nutzen. Dabei müsse jedoch festgehalten werden, dass gerade am Arbeitsmarkt das Beherrschen der deutschen Sprache eine essentielle Voraussetzung ist.

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