Gebärmutterhalskrebs - Vorsorge kann Leben retten

Jette Joop unterstützt Aufklärungskampagne des ÖGK für Gesundheit

Salzburg (OTS) - Gebärmutterhalskrebs ist europaweit die zweithäufigste Krebs-Todesursache bei Frauen unter 45 Jahren -obwohl diese Krebsart frühzeitig erkannt und geheilt werden kann. Leider sind zu wenige Frauen und junge Mädchen über Risiken und Prävention informiert.

Hauptverursacher von Gebärmutterhalskrebs ist eine Virusinfektion (HPV), die vor allem beim Geschlechtsverkehr übertragen wird. Seit dem Jahr 2006 kann diese Infektion durch eine Impfung verhindert werden. Das Österreichische Grüne Kreuz (ÖGK) für Gesundheit, vertreten durch führende Mediziner will mit einer Serie von TV-Spots aufklären und aktivieren.

Der ÖGK-Präsident, Univ. Prof. Dr. Ingomar Mutz, auch Vorsitzender des Impfausschusses des Obersten Sanitätsrats: "Eine Impfung könnte bis zu 70% der Erkrankungen an Gebärmutterhalskrebs verhindern, wenn sie rechtzeitig, also möglichst vor dem 13. Lebensjahr durchgeführt wird." Die Impfung wird vom Impfausschuss offiziell empfohlen, jedoch derzeit im Rahmen des Impfkonzeptes nicht finanziert.

Die deutsche Designerin Jette Joop, selbst Mutter einer Tochter, konnte für die Aufklärungskampagne gewonnen werden. Sie appelliert an die Mütter ihre Verantwortung wahrzunehmen und ihre Töchter vor Gebärmutterhalskrebs zu schützen - so wie sie es tut.

Im Laufe ihres Lebens infizieren sich bis zu 90% aller Frauen mit dem HP-Virus, in seltenen Fällen kann das Virus die Immunabwehr überwinden und es entwickelt sich Gebärmutterhalskrebs.

Durch eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung beim Frauenarzt kann eine Krebsvorstufe frühzeitig erkannt und geheilt werden. Trotzdem sterben in Österreich jedes Jahr ca. 180 Frauen an dieser Krebsart.

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