Kickl: Mindestlohn bleibt freiheitliche Forderung

Rot-schwarze Maßnahmen für die Wirtschaft dürfen nicht immer auf Kosten der Arbeitnehmer gehen

Wien (OTS) - "Gerechterer Lohn angesichts der wachsenden Anforderungen für Arbeitnehmer darf nicht nur ein Schlagwort bleiben", bekräftigte heute FPÖ-Arbeitnehmersprecher NAbg. Herbert Kickl die freiheitliche Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn. Die SPÖ-ÖVP-Koalition müsse nun nach Zuckerln für die Unternehmen auch endlich einmal an die Arbeitnehmer denken. Die Regierung unter Kanzler Gusenbauer habe bisher leider nur den Forderungen nach neuen Ost-Arbeitskräften und dem ständigen Verlangen der Industrie nach mehr Flexibilität auf Kosten der Arbeitnehmer nachgegeben. "Ansonsten waren selbst diese Forderungen der SPÖ vor der Wahl nur die üblichen Lippenbekenntnisse der Sozialdemokratie", betonte Kickl.

Von Seiten der FPÖ gebe es jedenfalls ein klares Nein zu allen Maßnahmen, die einseitig auf Kosten der Arbeitnehmer gehen würden, so Kickl weiter. Ein Mindestlohn von 1.200 Euro für alle Vollerwerbstätigen sei in Wahrheit eine längst überfällige Maßnahme für alle österreichischen Arbeitnehmer. Wenn Unternehmen in Zukunft betriebswirtschaftliche Vorteile aus einer flexibleren Ausdehnung der Arbeitszeiten ziehen würden, so müsse es auch endlich einen gerechteren Ausgleich auf dem Lohnzettel geben. Schließlich würden die Lebenshaltungskosten für Wohnung oder Lebensmittel unaufhörlich steigen. Abschließend forderte Kickl zudem auch eine Einbeziehung aller Arbeitnehmer in eine Mindestlohn-Regelung nach Art eines Generalkollektivvertrags. "Der österreichischen Arbeitnehmerschaft wurde seit Regierungsantritt nur Belastungen auferlegt. Es wird Zeit, dass sich das schleunigst ändert", schloss Kickl.

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