Stadler: Tagesmütter müssen in die geplante Kinderbetreuungsoffensive einbezogen werden

Frauenministerin Bures vernachlässigt Bedürfnisse der Familien im ländlichen Raum und blockiert Verbesserungen beim Kinderbetreuungsgeld

Wien (ÖVP-PK) - ~

Enttäuscht zeigt sich die ÖVP-Abg. und Tiroler AAB-Geschäftsführerin Astrid Stadler über die ablehnende Haltung von Frauenministerin Doris Bures zur Einbeziehung von Tagesmüttern in die Kinderbetreuungsoffensive. "Die Frauenministerin geht bei ihren Überlegungen immer von der Situation im urbanen Bereich aus - für die flächendeckende Kleinstkinderbetreuung im ländlichen Raum sind die Leistungen der Tagesmütter unabdingbar. Zusätzlich blockiert sie Verbesserungen beim Kinderbetreuungsgeld", sagte die Abgeordnete heute, Mittwoch. ****

Gab es bisher 436 Euro monatlich über drei Jahre, können Eltern künftig auch eineinhalb Jahre lang 800 Euro monatlich beziehen. Dadurch entstehe ein vermehrter Bedarf an Kleinkinderbetreuung, der im peripheren Raum kaum durch institutionelle Einrichtungen gedeckt werden könne.

Stadler: "Die Umsetzung der Nachmittagsbetreuung im Schulkindbereich hat schon gezeigt, dass in vielen Regionen die geforderten Mindestanzahlen an Schülerinnen und Schülern nicht erreicht wurden -daher müssen wir in diesen Bereichen auch bei der Kleinkinderbetreuung Tagesmüttermodelle forcieren. Das von Bures in diesem Zusammenhang gebrachte Argument der fehlenden ‚Nachhaltigkeit’ kann ich wirklich nicht nachvollziehen, hier geht es ausschließlich um die geeigneten Rahmenbedingungen für junge Familien, die eine flexible und maßgeschneiderte Betreuung für ihre Kinder dringend brauchen."

Abschließend dankte Stadler Familienministerin Kdolsky für deren Offensive. "Die Novelle zum Kinderbetreuungsgeld bringt deutliche Verbesserungen für die österreichischen Familien und mehr Wahlfreiheit - damit ist ein wichtiger weiterer Schritt in Richtung Vereinbarkeit von Beruf und Familie eingeleitet."
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