Rudas: Anfrage an BM Bartenstein zur "Generation Praktikum"

Wien (SK) - SPÖ-Nationalratsabgeordnete Laura Rudas hat eine parlamentarische Anfrage an Bundesminister Bartenstein eingebracht, in welcher sie unter anderem wissen möchte, von welchen Zahlen oder Erhebungen bezüglich der Existenz der "Generation Praktikum" in Österreich das Bundesministerium eigentlich ausgehe. Denn Bundesminister Bartenstein hatte in einem Interview Ende August erklärt, dass "die Generation Praktikum eine Entwicklung" ist, die er "kritisch sehe. Deswegen diskutieren wir jetzt in Europa und in Österreich über eine Neufassung des Arbeitsrechtes." ****

Die SPÖ-Nationalratsabgeordnete wies darauf hin, dass derzeit zwei aktuelle Studien, "Arbeit ohne Wert?" und "Berufseinstieg, Joberfahrungen und Beschäftigungschancen von UNI-AbsolventInnen in der Privatwirtschaft", sich unter anderem mit der Situation von PraktikantInnen in Österreich beschäftigen. Der jüngste Vorschlag der EU-Kommission, eine EU-Qualitätscharta ins Leben zu rufen, um die Ausbeutung junger Arbeitskräfte zu stoppen, veranlasste Staatssekretärin Marek dazu in einer Aussendung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit zum Modell Praktikum Stellung zu beziehen. In Bezug auf die "Generation Praktikum" wird in der Aussendung auf eine deutsche Studie verwiesen, erklärte Rudas, die in Erfahrung bringen möchte, wie das Ministerium hier weiter vorgehen wird und welchen Studien und Zahlen als Grundlage verwendet werden. (Schluss) sl

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