Wiener FPÖ kündigt Anträge zur Sicherheit in Wien an

Wien (OTS) - Kritik am gegenwärtig geringen Ausmaß der Sicherheit übten am Mittwoch die Wiener FPÖ-Mandatare Klubobmann Eduard Schock, GR Veronika Matiasek und GR Wolfgang Jung. Bei der Wiener Polizei mangele es an entsprechendem Personal, in Summe fordere seine Fraktion für Wien 1600 zusätzliche PolizistInnen, so der Klubobmann. Zur Entlastung der Tätigkeiten der Polizei solle die Stadt Wien, nach Vorbild deutscher Kommunen, auch einen eigenen städtischen Ordnungsdienst einrichten, der einerseits bestehende Kontrollorgane der Stadt zusammenfassen solle, andererseits primär der Sicherheit im öffentlichen Raum dienen soll. Personell müssten dies mindestens 1000 Personen umfassen, um effektiv agieren zu können, so Schock. Diesbezüglich werde die FPÖ auch einen entsprechenden Antrag bei der morgigen Sitzung des Gemeinderates einbringen.

Ein weiterer Antrag wird die Schaffung eines Entschädigungsfonds für Anrainer rund um das Ernst-Kirchweger-Haus beinhalten. Anstelle des beabsichtigten Kaufs besagten Hauses um 2,1 Millionen Euro, solle die Wertminderung dort lebender Eigentumsbesitzer um die gleiche Summe ausgeglichen werden.

Neben dem Anstieg von Kapitalverbrechen, wie etwa Banküberfällen und Morden übten die Politiker auch Kritik an der steigenden Kleinkriminalität bzw. am Vandalismus etwa in Parkanlagen. Diese seien nicht hinzunehmen, so Matiasek. Speziell machte sie auf die Opfergruppe betagter Wienerinnen und Wiener aufmerksam, die nach Überfällen oftmals nicht zur Polizei gingen. Die entsprechende Dunkelziffer sei groß, so die Politikerin, die Stadt Wien müsse speziell dieser Bevölkerungsgruppe mehr Hilfe anbieten.

Weitere Informationen: Gemeinderatsklub der FPÖ, Tel.: 4000/81 747, Internet: www.fpoe-wien.at/

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