FP-Schock,Matiasek,Jung(1): Dringliche Anfrage zum "Angstraum Wien"

Einbruch, Raub & Überfall - Verbrechen steigen rasch und...

Wien, 19-09-2007 (fpd) - Diebstahl, Raub und Einbruch stehen in
Wien auf der Tagesordnung. Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist im Vergleichszeitraum gegenüber dem Vorjahr um 10% auf mehr als 8.000 gestiegen. Mit 3000 Mängeleinsätzen - die von Bürgern zur Hilfe herbeigerufene Polizei kann nicht kommen - bis August 2007 wurde ein trauriger Spitzenwert erreicht, berichten der Wiener FPÖ-Klubobmann DDr. Eduard Schock, LAbg. Veronika Matiasek und LAbg. Mag. Wolfgang Jung in einer Pressekonferenz.

Wien ist das Mekka der Bankräuber

Auch im Vergleich mit der größten norddeutschen Stadt Hamburg zeigt sich der hohe Anteil an Kriminalität in Wien. Während Hamburg 2006 12 Banküberfälle verzeichnete, waren es 2006 in Wien 68 und bis August 2007 bereits 57. Damit steuert Wien auf einen neuen Rekord zu, denn in der Vorweihnachtszeit haben Bankräuber "traditionell" Hochsaison.

Kannibalen und andere Mörder

Auch in der Sparte der Mordfälle ist Wien Spitzenreiter in der Hitliste der drei Städte: In München gab es im vergangenen Jahr 13, in Hamburg 17 Morde - in Wien waren es 19. Die Anzahl der PKW-Einbrüche stieg um 4,2%. Gleichzeitig fiel die Aufklärungsquote um blamable fast 14%.

Erweiterung des Schengenraumes als Sicherheitskatastrophe

Vor diesem Hintergrund warnen nun hohe Funktionäre der Wiener Polizei vor der Erweiterung des Schengenraumes, die am 1.1.2008 erfolgen wird. Wenn Tschechien, Slowakei, Ungarn und Slowenien dem Schengenabkommen beitreten, das visafreies, zwischenstaatliches Reisen ohne Passkontrollen ermöglicht, wird die Ostmafia die Kriminalität in Wien weiter in die Höhe treiben, warnt Schock.

Radikaler Islamismus in Wien im Vormarsch

Die FPÖ fordert daher, dass künftig auch alle Bücher für den Religionsunterricht von einer unabhängigen Stelle im Wiener Stadtschulrat approbiert werden müssen. Darüber hinaus muss der Religionsunterricht zwingend auf Deutsch abgehalten werden. Zudem muss sich jeder Staatbürgerschaftswerber zu den Werten der westlichen Demokratien und deren Rechtssprechung bekennen. Wenn er dagegen verstößt, ist ihm die Staatsbürgerschaft abzuerkennen.

Auch der Status der IGÖ (Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich), die für die Ausbildung der islamischen Religionslehrer zuständig und für Hasspredigten an Schulen und in Gebetshäusern verantwortlich ist, soll überprüft werden, fordert Schock. (Forts.)am

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ-Wien
4000/81747

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0002