Kalina zu Donnerbauer: ÖVP instrumentalisiert traurigen Einzelfall für beschämendes Buhlen um rechten Rand

Wien (SK) - Aufs Schärfste kritisierte am Mittwoch SPÖ-Bundesgeschäftsführer Josef Kalina die Aussagen von ÖVP-Justizsprecher Donnerbauer zum Sex-Attentat an einer Wiener Schule. "Die ÖVP nimmt sich diesen traurigen Einzelfall zum Anlass, um mit billiger Polemik um den rechten Rand zu buhlen. Das ist verwerflich und beschämend", so Kalina gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

"Während die ÖVP auf mehr und mehr fragwürdige Weise darauf aus zu sein scheint, parteipolitisches Kleingeld zu sammeln, und in wesentlichen Zukunftsfragen keine einheitliche interne Linie zustande bringt, reagiert Maria Berger einzig richtig so, wie man sich das von einer Justizministerin erwarten kann: Nämlich hinsichtlich dieses Falls die Fehler der Vergangenheit zu analysieren und Maßnahmen darzustellen, wie man ein solches entsetzliches Ereignis in Zukunft verhindern kann", betonte Kalina. Das Instrumentalisieren von Seiten der ÖVP, die sich als Koalitionspartner zeigen sollte, sei "unmoralisch und degoutant". (Schluss) up

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