FP-Gudenus: Bildungsdiskussion geht am Kern des Problems vorbei

Qualität, Leistung und Disziplin wichtiger als Organisation

Wien, 19-09-2007 (fpd) - Die aktuelle Debatte über die Einführung der Gesamtschule wird die Misere unseres Schulsystems nicht lösen können, sagt der Wiener FPÖ-Bildungssprecher LAbg. Mag. Johann Gudenus. In Wahrheit geht es weniger um die Umstrukturierung bzw. Zusammenlegung von Schultypen, sondern vielmehr darum, dass wieder Qualität, Disziplin und Leistungswillen vermitteln werden.

Den Vertretern der Gesamtschule ist vorzuwerfen, dass sie absichtlich an den wahren Problemen vorbeireden und diese vertuschen. Sie sind für die miserablen Zustände an unseren Schulen verantwortlich:
Bildungsverfall, Leistungsfeindlichkeit, Gewalt und fehlgeschlagene Integration in den Schulklassen...

Bestätigt sieht sich Gudenus durch eine aktuelle Studie des Instituts für höhere Studien. Diese besagt, dass Faktoren wie die familiäre Situation, sozialer Hintergrund, Auswahl der Lehrer sowie die Zusammensetzung der Schulklassen einen viel größeren Einfluss auf das Bildungsniveau haben als etwa die Änderung der Schulorganisation.

Die Studie bestätigt auch die Schwierigkeiten mit dem untersten Bildungssegment, nämlich schlecht Deutsch sprechende Schüler vor allem aus Zuwandererfamilien. Der Chef des Instituts für höhere Studie, Felderer meint dazu, dass eine "weitere Differenzierung des Schulsystems unerlässlich sein wird".

Es ist höchst an der Zeit, die Dinge beim Namen zu nennen, die Probleme aufzuzeigen und dann zu handeln, anstatt davon abzulenken und sich in Nebendiskussionen zu verlieren. Wenn wir jetzt nicht bereit sind, in unsere Zukunft zu investieren, werden wir bald keine mehr haben, warnt Gudenus. (Schluss)am

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